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	<title>Comments on: Das erste intelligente Statement pro Schweiz&#8230;</title>
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		<title>By: glidesurfer</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/1775/das-erste-intelligente-statement-pro-schwei/comment-page-1/#comment-23913</link>
		<dc:creator>glidesurfer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 09:20:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ach und nachdem ich nun eine Nacht drüber geschlafen habe, fällt mir gerade noch ein: man darf imo die Religionsnähe eines Staates (hier als Gesamtheit aus Gesetzgebung, Rechtssprechung und Ausführung) nicht daran messen, was in den jeweiligen Staatsverfassungen steht.

Wie du richtig festgestellt hast, bekennen sich nahezu alle Staaten der Welt zu den unabkennbaren Menschenrechten. Und nicht ernsthaft kann man behaupten, dass diese überall eingehalten werden. Da braucht man auch nicht in die Länder des bösen Muselmanns gucken, die gibt es durchaus auch hier im Westen und ich will meinen, da stecken teils auch religiöse Ideologien hinter, auch wenn die CDU im Land nicht unbedingt das Spiegelbild der Bibel ist. Da bin ich ehrlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach und nachdem ich nun eine Nacht drüber geschlafen habe, fällt mir gerade noch ein: man darf imo die Religionsnähe eines Staates (hier als Gesamtheit aus Gesetzgebung, Rechtssprechung und Ausführung) nicht daran messen, was in den jeweiligen Staatsverfassungen steht.</p>
<p>Wie du richtig festgestellt hast, bekennen sich nahezu alle Staaten der Welt zu den unabkennbaren Menschenrechten. Und nicht ernsthaft kann man behaupten, dass diese überall eingehalten werden. Da braucht man auch nicht in die Länder des bösen Muselmanns gucken, die gibt es durchaus auch hier im Westen und ich will meinen, da stecken teils auch religiöse Ideologien hinter, auch wenn die CDU im Land nicht unbedingt das Spiegelbild der Bibel ist. Da bin ich ehrlich.</p>
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		<title>By: glidesurfer</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/1775/das-erste-intelligente-statement-pro-schwei/comment-page-1/#comment-23903</link>
		<dc:creator>glidesurfer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 22:53:40 +0000</pubDate>
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		<description>Nun wird&#039;s stellenweise aber echt weit hergeholt und pauschalisiert, wo&#039;s nicht angemessen ist, tw.

Nehmen wir dein Statement bezüglich des Minarettbaus und dessen Abstinenz als Indikator für Toleranz. Das ist doch wohl nicht dein Ernst? Wir reden von Gebäuden zur Gebetsausübung, deren Neubau anders als Kirchen, in der auch noch so manche Hasspredigt gegen Schwule, Lesben,Abtreibung, Sexualität im Allgemeinen vorzufinden ist, verboten werden sollen. Es geht nicht darum, Mädchen mit 12 Jahren zu verheiraten oder die Ausübung homosexueller Praktiken unter Strafe zu stellen.

Seien wir ehrlich: Es ist die Natur jeder Religion, nicht mit den Menschenrechten in Vollständigkeit einherzugehen. Ob die nun Christentum, Judentum, Islam oder wie auch immer heißt. Letzendlich unterzieht sich der Mensch hier einer freiwilligen Unterjochung, gibt die übrigens auch in allen westlichen Verfassungen konstatierte Freiheit im gewissen Maße auf und vererbt diese Beschränktheit des Weltbildes leider auch seinen Kindern.

Außerdem glaube ich, dass christlicher Pluralismus in Europa zumindest soweit geht, dass es da neben den von dir genannten Selektionsanhängern, die das beste zum Privatgeschäft machen, auch die Fundis gibt, die ihre Hassparolen antiaufklärerisch verbreiten und nicht politisch verfolgt werden. Auch dahingehend ist ein Neubauverbot sehr einseitig geprägt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wird&#8217;s stellenweise aber echt weit hergeholt und pauschalisiert, wo&#8217;s nicht angemessen ist, tw.</p>
<p>Nehmen wir dein Statement bezüglich des Minarettbaus und dessen Abstinenz als Indikator für Toleranz. Das ist doch wohl nicht dein Ernst? Wir reden von Gebäuden zur Gebetsausübung, deren Neubau anders als Kirchen, in der auch noch so manche Hasspredigt gegen Schwule, Lesben,Abtreibung, Sexualität im Allgemeinen vorzufinden ist, verboten werden sollen. Es geht nicht darum, Mädchen mit 12 Jahren zu verheiraten oder die Ausübung homosexueller Praktiken unter Strafe zu stellen.</p>
<p>Seien wir ehrlich: Es ist die Natur jeder Religion, nicht mit den Menschenrechten in Vollständigkeit einherzugehen. Ob die nun Christentum, Judentum, Islam oder wie auch immer heißt. Letzendlich unterzieht sich der Mensch hier einer freiwilligen Unterjochung, gibt die übrigens auch in allen westlichen Verfassungen konstatierte Freiheit im gewissen Maße auf und vererbt diese Beschränktheit des Weltbildes leider auch seinen Kindern.</p>
<p>Außerdem glaube ich, dass christlicher Pluralismus in Europa zumindest soweit geht, dass es da neben den von dir genannten Selektionsanhängern, die das beste zum Privatgeschäft machen, auch die Fundis gibt, die ihre Hassparolen antiaufklärerisch verbreiten und nicht politisch verfolgt werden. Auch dahingehend ist ein Neubauverbot sehr einseitig geprägt.</p>
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	<item>
		<title>By: tw_24</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/1775/das-erste-intelligente-statement-pro-schwei/comment-page-1/#comment-23884</link>
		<dc:creator>tw_24</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 13:37:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&quot;tw, gibs zu, du musst grade schon ein wenig biegen, dass das hinhaut mit der Argumentation ;)&quot;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

Zugegeben, Kritik an manch seltsamer &lt;i&gt;&quot;Kritik&quot;&lt;/i&gt; ist leichter formuliert ;-). Also etwas später mal so:

Die &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt;, scheint mir, ist keine &lt;i&gt;christlich-fundamentalistische Diktatur&lt;/i&gt;. Und es ist wohl eher unwahrscheinlich, daß sie in absehbarer Zeit eine solche wird. Eher wird der &lt;i&gt;Einfluß&lt;/i&gt;, den die &lt;i&gt;christlichen Kirchen&lt;/i&gt; als Institutionen haben mögen, zurückgehen. Der &lt;i&gt;Kult&lt;/i&gt; mit &lt;i&gt;Heimvorteil&lt;/i&gt; ist  also einigermaßen gebändigt, sein &lt;i&gt;&quot;Absolutheitsanspruch&quot;&lt;/i&gt; eher theoretisch, zumal es ja ohnehin die verschiedensten &lt;i&gt;christlichen Konfessionen&lt;/i&gt; gibt. Der &lt;i&gt;deutsche Papst&lt;/i&gt; als (ein) &lt;i&gt;Kultchef&lt;/i&gt; mag populär sein, doch sein Wort, ihm wird immerhin &lt;i&gt;Unfehlbarkeit&lt;/i&gt; angedichtet, kommt selbst bei &lt;i&gt;Anhängern&lt;/i&gt; kaum &lt;i&gt;vollständig&lt;/i&gt; an.

Der &lt;i&gt;christliche Aberglaube&lt;/i&gt; ist längst &lt;i&gt;Privatangelegenheit&lt;/i&gt;; &lt;i&gt;Privatsache&lt;/i&gt; auch dahingehend, daß wohl nicht gerade wenige &lt;i&gt;Anhänger&lt;/i&gt; vom &lt;i&gt;Kult&lt;/i&gt; nur übernehmen, was ihnen gerade paßt, sie sich also ihren ganz eigenen &lt;i&gt;Aberglauben&lt;/i&gt; schnitzen. Wenn in der &lt;i&gt;Vorweihnachtszeit&lt;/i&gt; vor allem &lt;i&gt;Umsätze&lt;/i&gt; zählen; wenn just in der &lt;i&gt;Weihnachtszeit&lt;/i&gt; die &lt;i&gt;Kultorte&lt;/i&gt; voller werden als sonst, weil viele eben nur einmal im Jahr zur &lt;i&gt;Kirche&lt;/i&gt; gehen, so mögen das manche als &lt;i&gt;Sittenverfall&lt;/i&gt; werten, &lt;i&gt;de facto&lt;/i&gt; zeigt es aber schön, daß &lt;i&gt;Aufklärung&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Moderne&lt;/i&gt; zumindest diesen &lt;i&gt;Kult&lt;/i&gt; zur &lt;i&gt;Folklore&lt;/i&gt; werden ließen.

&lt;i&gt;Allah&lt;/i&gt;, scheint mir, wird also nicht unbedingt benötigt, um einen &lt;i&gt;Absolutheitsanspruch&lt;/i&gt; einzuhegen, der vielleicht noch ein paar &lt;i&gt;vatikanische Verlautbarungen&lt;/i&gt; auszeichnet, die ja aber doch ungefähr niemand zur Kenntnis nimmt oder gar &lt;i&gt;ernsthaft&lt;/i&gt; beachten mag. &lt;i&gt;Gott&lt;/i&gt; verzeiht (deshalb?) wohl auch recht großzügig. Vermutlich auch, daß nicht irgendwelche &lt;i&gt;Bischöfe&lt;/i&gt;, sondern die &lt;i&gt;Deutsche Bischofskonferenz&lt;/i&gt;, sich zu Fürsprechern der &lt;i&gt;islamischen Konkurrenz&lt;/i&gt; machen und das auch noch als &lt;i&gt;Toleranz&lt;/i&gt; verstanden wissen wollen. Darauf, solche &lt;i&gt;Toleranz&lt;/i&gt; auch einzufordern von den ach so &lt;i&gt;Unterdrückten&lt;/i&gt; Anhängern &lt;i&gt;Allahs&lt;/i&gt;, kommen sie nicht.

Nimmt man &lt;i&gt;Minarette&lt;/i&gt; als &lt;i&gt;Indikator&lt;/i&gt; für &lt;i&gt;Toleranz&lt;/i&gt;, wird es &lt;i&gt;abenteuerlich&lt;/i&gt;. Sie gehören, sagen manche, zum &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt;, ohne sie sei die &lt;i&gt;Religionsfreiheit&lt;/i&gt; eine &lt;i&gt;Farce&lt;/i&gt;. Zum &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt;, wie er in explizit &lt;i&gt;islamischen Staaten&lt;/i&gt; praktiziert wird, gehören &lt;i&gt;Geschlechterapartheid&lt;/i&gt; und die &lt;i&gt;Sharia&lt;/i&gt; als eine oder Hauptquelle des &lt;i&gt;&quot;Rechts&quot;&lt;/i&gt;. Es ist wohl kein Zufall, daß da, wo der &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt; Staat ist, die Umsetzung der &lt;i&gt;UN-Menschenrechtscharta&lt;/i&gt;, zu der zumindest &lt;i&gt;Mitgliedsstaaten&lt;/i&gt; der &lt;i&gt;UN&lt;/i&gt; sich verpflichtet haben, eher nicht stattfindet. Es scheint der &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt; nicht recht kompatibel zu sein mit den grundlegenden &lt;i&gt;Menschenrechten&lt;/i&gt;.

Etwas günstiger sieht die &lt;i&gt;allgemeine Menschenrechtslage&lt;/i&gt; in der &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; aus, auch in &lt;i&gt;Deutschland&lt;/i&gt;, im &lt;i&gt;&quot;Westen&quot;&lt;/i&gt; allgemein. Es gibt hier &lt;i&gt;Verfassungen&lt;/i&gt; oder ähnliche Gesetzgebungen, die beispielsweise die &lt;i&gt;Gleichberechtigung&lt;/i&gt; der Geschlechter fordern und ein &lt;i&gt;Recht&lt;/i&gt; definieren und umsetzen, das sich nicht auf &lt;i&gt;jenseitige Figuren&lt;/i&gt; beruft. Die &lt;i&gt;Sharia&lt;/i&gt;, die doch aber zum &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt; gehört, ist damit nicht vereinbar. Und es halten sich Rufe, die &lt;i&gt;Sharia&lt;/i&gt; etwa aus der &lt;i&gt;Islamischen Republik Iran&lt;/i&gt; in die &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; zu importieren, in engen Grenzen. Zugleich klagt niemand darüber, daß dadurch &lt;i&gt;Jünger Allahs&lt;/i&gt; in &lt;i&gt;Westeuropa&lt;/i&gt; böse &lt;i&gt;diskriminiert&lt;/i&gt; werden.

Wie kann das sein? Hier wird ganz unzweideutig der &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt; das Opfer eine &lt;i&gt;Diskriminierung&lt;/i&gt;, doch der Skandal bleibt aus, die &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; wird nicht von einer &lt;i&gt;Tagesthemen-Ansagerin&lt;/i&gt;, die freilich grundsätzlich ihre seltsamen Ansichten nicht als &lt;i&gt;Kommentar&lt;/i&gt; zu kennzeichnen pflegt, &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=5_diHSViJoA&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;zum Hort eines üblen &lt;i&gt;Faschismus&lt;/i&gt; erklärt&lt;/a&gt;. Aber bei &lt;i&gt;Minaretten&lt;/i&gt; - mit zudem abgeschalteten Lautsprechern - soll das anders sein, großes &lt;i&gt;Unrecht&lt;/i&gt; geschehen, wo es doch einigermaßen unumstritten auch schon verboten ist, allzu junge &lt;i&gt;&lt;strike&gt;Frauen&lt;/strike&gt;Mädchen&lt;/i&gt; zu (ver-)heiraten? Kann es eine gute, akzeptierte &lt;i&gt;Diskriminierung&lt;/i&gt; des &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt; geben und ganz, ganz &lt;i&gt;böse&lt;/i&gt;?

Kein Zweifel, die Motive mancher &lt;i&gt;Verbotsbefürworter&lt;/i&gt; dürften mit &lt;i&gt;Xenophobie&lt;/i&gt; mehr zu tun haben als mit der Sorge um &lt;i&gt;unterdrückte Frauen&lt;/i&gt;. Doch &lt;i&gt;Fremdenhaß&lt;/i&gt; läßt sich sicher nicht allen unterstellen. Was spricht, immerhin fand ja &lt;i&gt;vor&lt;/i&gt; der &lt;i&gt;Abstimmung&lt;/i&gt; eine allgegenwärtige Debatte statt, gegen die Annahme, daß die meisten &lt;i&gt;Minarettgegner&lt;/i&gt; sehr wohl &lt;i&gt;überlegt&lt;/i&gt; sich entschieden haben? &lt;i&gt;Peinlich&lt;/i&gt; muß es doch gerade &lt;i&gt;Linken&lt;/i&gt; sein, daß sie a) eine solche &lt;i&gt;Abstimmung&lt;/i&gt; nicht anstießen und b) daß sie vorher wie nachher nicht selten sich mit dem &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt; solidarisier(t)en, der nun einmal wenig &lt;i&gt;fortschrittlich&lt;/i&gt; ist.

Wegen ein paar &lt;i&gt;Rechter&lt;/i&gt; jedenfalls, denen durchaus &lt;i&gt;unlautere&lt;/i&gt; Motive unterstellt werden können, muß ich nicht über eine &lt;i&gt;Diskriminierung&lt;/i&gt; klagen, die, wie schon gesagt, ganz konkret nur &lt;i&gt;Minarette&lt;/i&gt; trifft, mit denen auch in der &lt;i&gt;&quot;islamischen Welt&quot;&lt;/i&gt; nicht jede &lt;i&gt;Moschee&lt;/i&gt; sich schmückt. Vielmehr sollte man vielleicht sogar darüber klagen, daß das Verbot nicht weit genug geht, und darüber Freude äußern, daß zumindest in der &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; es keine Mehrheit mehr gibt für eine &lt;i&gt;&quot;Toleranz&quot;&lt;/i&gt; von &lt;i&gt;untolerierbaren Ansichten&lt;/i&gt;. &lt;i&gt;Verbotsgegner&lt;/i&gt;, so sie &lt;i&gt;Caren Miosga&lt;/i&gt; heißen, müßte man natürlich auch fragen, weshalb sie &lt;i&gt;nackt &quot;Nachrichten&quot;&lt;/i&gt; präsentieren ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Korrupt</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/1775/das-erste-intelligente-statement-pro-schwei/comment-page-1/#comment-23725</link>
		<dc:creator>Korrupt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 21:04:36 +0000</pubDate>
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		<description>tw, gibs zu, du musst grade schon ein wenig biegen, dass das hinhaut mit der Argumentation ;)

Im Ernst, ich halte alle von dir angeführten Punkte für falsch. Weiter hab ich das Gefühl, dass meine Argumentation da weitgehend unberührt blieb. Im Detail:

Geringeres von zwei Übeln, Heimvorteil: Doch, das Aufkommen des anderen Kults verbessert die Lage durchaus. Jeder Kult, auch der mit &quot;Heimvorteil&quot;, hat einen Absolutheitsanspruch in transzendenter wie auch weltlicher Hinsicht. den in weltlicher hinsicht hat man ihm mühsam genug und grade in .de alles andere als effektiv und vollständig abgewöhnt. Wenn man die Pfaffen ließe, wie sie wollten, aber holla, dann hätten wir Spaß. 
Dass der Absolutheitsanspruch nun weiter auch in transzendenter Hinsicht in Frage gestellt wird - weil es eben nicht mehr der &quot;einzige am Markt&quot; ist sondern kontingent wie alles andere auch, und im Fall Religion damit darüber hinaus beliebig, das ist eine begrüßenswerte Sache. Die wahrnehmbare Präsenz zweier Religionen kann einer säkularen Gesellschaft in meinen Augen nur guttun, weil es eben weder in weltlicher noch in abergläubischer Hinsicht einen Alleinanspruch auf Deutungshoheit gibt. Zu guter Letzt ist diese Präsenz mehrerer Kulte ein sehr guter Indikator für die weltanschauliche Neutralität des Staats, die wir, wie ich annehme, beide durchaus wertschätzen. Und der jetzige Entscheid ein guter Indikator dafür, dass hier in der Schweiz wohl was im Argen liegt.
Den &quot;Heimvorteil&quot; mag ich als Argument eigentlich gar nicht gelten lassen, das ist ein recht simples &quot;Bastard, aber unser Bastard&quot;-Denkmuster, das der Welt im Allgemeinen Unglück und Verderben bringt. Ich mag das nicht vergleichsweise vertiefen, können wir aber bei Bedarf.

Dass die Minarette nicht genutzt werden, ist eine Scherzargumentation, oder? Man kann nicht zum einen den Regelfall vorschreiben, dass kein Gebetsruf erfolgen darf und aus dem folgenden Fehlen eines Gebetsrufs ableiten, dass die Teile nicht genutzt werden. 

Den Nebenkriegssschauplatz Türkei muss ich auch nicht unbedingt mit Schlachtengetümmel überziehen, nur soviel: generell halte ich es für eine schlechte Idee, reaktionäre Prinzipien gegen Grundrechte durchzusetzen mit dem Argument, die anderen seien nicht besser. Zum anderen halte ich auch eine aus dem Ausland erfolgende Kritik an Grundrechtsverstößen legitim und insbesondere nicht für ein Indiz für eine &quot;Staatsbürgeraneignung&quot;. Eine Haltung, die wir eigentlich schon teilen, denke ich - wenn $muslimisches_land im Ausland kritisiert wird, wäre die Argumentation, da würden christliche $landesbürger zu Ausländern umdefiniert, ein wenig bekloppt klingen.

Dass man ungeachtet der Religion in einem westlichen Land leben kann und hier keine Bevorzugung oder Diskriminierung von Kulten stattfindet, halte ich auch für eine zivilatorische Errungenschaft. Warum sollte man die abschaffen? Den Punkt, auf den du da rauswillst, verstehe ich nicht wirklich.

Zu guter Letzt: es wäre tatsächlich eine zwar symbolische, aber durchaus vieles verändernde Geste gewesen, wenn *alle* religiösen Turmneubauten verboten worden wären. Mit der Schlussandeutung schießt du dir imo ins eigene Bein, denn tatsächlich hätte das zwar ebenfalls eine faktische Diskriminierung bedeutet (weil Kirchtürme in der Schweiz meines Wissens nach nicht unbedingt einen Bauboom erleben, aus Gründen der Marktsättigung, die Zahl der Minarette aber dennoch auf dem aktuellen, niedrigen Stand eingefroren worden wären). Dennoch hat man einseitig verboten, was zeigt, dass es nicht einmal um die faktische Bewahrung des Status Quo unter Wahrung von Menschenrechten wenigstens dem Buchstaben nach ging, sondern um das einseitige Absprechen von Rechten. Damit mans dem Musel eben mal zeigen kann. Wenn das die Motive sind, die als emanzipatorische, westliche Antwort auf den Fundamentalismus gelten, dann hab ich schon das Gefühl, dass die verbreitete Angst vor dem Fundamentalismus eine Massdenhalluzination ist. Denn dann leben wir mittendrin und der größte Teil fühlt sich auch noch pudelwohl dabei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>tw, gibs zu, du musst grade schon ein wenig biegen, dass das hinhaut mit der Argumentation ;)</p>
<p>Im Ernst, ich halte alle von dir angeführten Punkte für falsch. Weiter hab ich das Gefühl, dass meine Argumentation da weitgehend unberührt blieb. Im Detail:</p>
<p>Geringeres von zwei Übeln, Heimvorteil: Doch, das Aufkommen des anderen Kults verbessert die Lage durchaus. Jeder Kult, auch der mit &#8220;Heimvorteil&#8221;, hat einen Absolutheitsanspruch in transzendenter wie auch weltlicher Hinsicht. den in weltlicher hinsicht hat man ihm mühsam genug und grade in .de alles andere als effektiv und vollständig abgewöhnt. Wenn man die Pfaffen ließe, wie sie wollten, aber holla, dann hätten wir Spaß.<br />
Dass der Absolutheitsanspruch nun weiter auch in transzendenter Hinsicht in Frage gestellt wird &#8211; weil es eben nicht mehr der &#8220;einzige am Markt&#8221; ist sondern kontingent wie alles andere auch, und im Fall Religion damit darüber hinaus beliebig, das ist eine begrüßenswerte Sache. Die wahrnehmbare Präsenz zweier Religionen kann einer säkularen Gesellschaft in meinen Augen nur guttun, weil es eben weder in weltlicher noch in abergläubischer Hinsicht einen Alleinanspruch auf Deutungshoheit gibt. Zu guter Letzt ist diese Präsenz mehrerer Kulte ein sehr guter Indikator für die weltanschauliche Neutralität des Staats, die wir, wie ich annehme, beide durchaus wertschätzen. Und der jetzige Entscheid ein guter Indikator dafür, dass hier in der Schweiz wohl was im Argen liegt.<br />
Den &#8220;Heimvorteil&#8221; mag ich als Argument eigentlich gar nicht gelten lassen, das ist ein recht simples &#8220;Bastard, aber unser Bastard&#8221;-Denkmuster, das der Welt im Allgemeinen Unglück und Verderben bringt. Ich mag das nicht vergleichsweise vertiefen, können wir aber bei Bedarf.</p>
<p>Dass die Minarette nicht genutzt werden, ist eine Scherzargumentation, oder? Man kann nicht zum einen den Regelfall vorschreiben, dass kein Gebetsruf erfolgen darf und aus dem folgenden Fehlen eines Gebetsrufs ableiten, dass die Teile nicht genutzt werden. </p>
<p>Den Nebenkriegssschauplatz Türkei muss ich auch nicht unbedingt mit Schlachtengetümmel überziehen, nur soviel: generell halte ich es für eine schlechte Idee, reaktionäre Prinzipien gegen Grundrechte durchzusetzen mit dem Argument, die anderen seien nicht besser. Zum anderen halte ich auch eine aus dem Ausland erfolgende Kritik an Grundrechtsverstößen legitim und insbesondere nicht für ein Indiz für eine &#8220;Staatsbürgeraneignung&#8221;. Eine Haltung, die wir eigentlich schon teilen, denke ich &#8211; wenn $muslimisches_land im Ausland kritisiert wird, wäre die Argumentation, da würden christliche $landesbürger zu Ausländern umdefiniert, ein wenig bekloppt klingen.</p>
<p>Dass man ungeachtet der Religion in einem westlichen Land leben kann und hier keine Bevorzugung oder Diskriminierung von Kulten stattfindet, halte ich auch für eine zivilatorische Errungenschaft. Warum sollte man die abschaffen? Den Punkt, auf den du da rauswillst, verstehe ich nicht wirklich.</p>
<p>Zu guter Letzt: es wäre tatsächlich eine zwar symbolische, aber durchaus vieles verändernde Geste gewesen, wenn *alle* religiösen Turmneubauten verboten worden wären. Mit der Schlussandeutung schießt du dir imo ins eigene Bein, denn tatsächlich hätte das zwar ebenfalls eine faktische Diskriminierung bedeutet (weil Kirchtürme in der Schweiz meines Wissens nach nicht unbedingt einen Bauboom erleben, aus Gründen der Marktsättigung, die Zahl der Minarette aber dennoch auf dem aktuellen, niedrigen Stand eingefroren worden wären). Dennoch hat man einseitig verboten, was zeigt, dass es nicht einmal um die faktische Bewahrung des Status Quo unter Wahrung von Menschenrechten wenigstens dem Buchstaben nach ging, sondern um das einseitige Absprechen von Rechten. Damit mans dem Musel eben mal zeigen kann. Wenn das die Motive sind, die als emanzipatorische, westliche Antwort auf den Fundamentalismus gelten, dann hab ich schon das Gefühl, dass die verbreitete Angst vor dem Fundamentalismus eine Massdenhalluzination ist. Denn dann leben wir mittendrin und der größte Teil fühlt sich auch noch pudelwohl dabei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: tw_24</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/1775/das-erste-intelligente-statement-pro-schwei/comment-page-1/#comment-23712</link>
		<dc:creator>tw_24</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:16:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrupt.biz/?p=1775#comment-23712</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&quot;Ohne Kirchturmneubauverbot ist die Geschichte schlicht ein Sieg der einen reaktionären Kultanhänger gegen die anderen reaktionären Kultanhänger.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

Das ist gewiß bedenkenswert. Allerdings ist der eine &lt;i&gt;Kult&lt;/i&gt; vielleicht das geringere von zwei Übeln &lt;i&gt;und&lt;/i&gt; hat zudem noch sowas wie einen durchaus auch historischen &lt;i&gt;Heimvorteil&lt;/i&gt;. Das Aufkommen des anderen &lt;i&gt;Kults&lt;/i&gt; verwandelt insofern eine nicht unbedingt idealen Lage nicht in eine bessere.

&lt;i&gt;Emanzipatorisch&lt;/i&gt; ist das Votum der Bevölkerung der &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; auch nicht zwangsläufig ein &lt;i&gt;Fortschritt&lt;/i&gt;, denn es wurde ja gar kein &lt;i&gt;Kult&lt;/i&gt; untersagt. Wenn stimmt, daß die in der &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; schon errichteten &lt;i&gt;Minarette&lt;/i&gt; nicht genutzt werden, um die &lt;i&gt;Kultanhänger&lt;/i&gt; an ihre Pflichten zu erinnern, sondern eben tatsächlich &lt;i&gt;nur&lt;/i&gt; herumstehen, bleibt aber auch kaum ein Grund für jene, jetzt über alles mögliche zu klagen.

Es fällt freilich auch, und hier kommt die Vokabel &lt;i&gt;Integration&lt;/i&gt; ins Spiel, auf, daß etwa die &lt;i&gt;türkische Regierung&lt;/i&gt; mit ihrer &lt;i&gt;&quot;Kritik&quot;&lt;/i&gt; einen Herrschaftsanspruch geltend macht über &lt;i&gt;Menschen&lt;/i&gt;, die für sie wohl immer eben &lt;i&gt;Türken&lt;/i&gt; sind, trotzdem die es offenbar vorzogen, eben im (feindlichen?) Ausland zu leben. Hier vermischt sich ein, nun ja, &lt;i&gt;Staatsbürgertum&lt;/i&gt; mit &lt;i&gt;Religion&lt;/i&gt;, etwas, das im &lt;i&gt;Westen&lt;/i&gt; weitgehend überwunden ist.

Gut, das gilt möglicherweise nicht für ganz &lt;i&gt;Rechte&lt;/i&gt;, denn denen ist der &lt;i&gt;Türke&lt;/i&gt; gleichbedeutend mit dem &lt;i&gt;Islam&lt;/i&gt;, der eingeborene &lt;i&gt;Schweizer Islamanhänger&lt;/i&gt; vermutlich auch irgendwie &lt;i&gt;verdächtig&lt;/i&gt;, weil der doch gefälligst in die &lt;i&gt;Kirche&lt;/i&gt; gehen soll und nicht in die &lt;i&gt;Moschee&lt;/i&gt;. Daran gilt es Kritik zu üben. Andererseits ist das aber doch ein Nebenkriegsschauplatz.

Die &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;der Westen&lt;/i&gt; sind doch trotz angeblicher &lt;i&gt;Islamophobie&lt;/i&gt; und all der &lt;i&gt;&#039;Ungläubigen&#039;&lt;/i&gt; und des &lt;i&gt;Sittenverfalls&lt;/i&gt; anscheinend für manche &lt;i&gt;Kultanhänger&lt;/i&gt; verdammt &lt;i&gt;attraktiv&lt;/i&gt; - wenn ein &lt;i&gt;&quot;grüner&quot; EU-Abgeordneter&lt;/i&gt; etwa &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Kassen-der-Schweiz-leeren-Das-ist-es-was-man-tun-muesste/story/27587332&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Saudis&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; auffordert, nun &lt;i&gt;Geld&lt;/i&gt; aus der &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; abzuziehen, um sie &lt;i&gt;wirksam&lt;/i&gt; zu strafen, spricht das doch eben nicht &lt;i&gt;gegen&lt;/i&gt; das Land, sondern eher für eine gewisse &lt;i&gt;Scheinheiligkeit&lt;/i&gt; manch &lt;i&gt;Heiliger&lt;/i&gt;.

Wie auch immer, hauptsächlich fiel mir eben diese Frage ein: Gibt es in der &lt;i&gt;Schweiz&lt;/i&gt; überhaupt Planungen, &lt;i&gt;Kirchtürme&lt;/i&gt; neu zu errichten, was ja ein entsprechendens &lt;i&gt;Bauverbot&lt;/i&gt; überhaupt erst nötig machen würde?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><i>&#8220;Ohne Kirchturmneubauverbot ist die Geschichte schlicht ein Sieg der einen reaktionären Kultanhänger gegen die anderen reaktionären Kultanhänger.&#8221;</i></p></blockquote>
<p>Das ist gewiß bedenkenswert. Allerdings ist der eine <i>Kult</i> vielleicht das geringere von zwei Übeln <i>und</i> hat zudem noch sowas wie einen durchaus auch historischen <i>Heimvorteil</i>. Das Aufkommen des anderen <i>Kults</i> verwandelt insofern eine nicht unbedingt idealen Lage nicht in eine bessere.</p>
<p><i>Emanzipatorisch</i> ist das Votum der Bevölkerung der <i>Schweiz</i> auch nicht zwangsläufig ein <i>Fortschritt</i>, denn es wurde ja gar kein <i>Kult</i> untersagt. Wenn stimmt, daß die in der <i>Schweiz</i> schon errichteten <i>Minarette</i> nicht genutzt werden, um die <i>Kultanhänger</i> an ihre Pflichten zu erinnern, sondern eben tatsächlich <i>nur</i> herumstehen, bleibt aber auch kaum ein Grund für jene, jetzt über alles mögliche zu klagen.</p>
<p>Es fällt freilich auch, und hier kommt die Vokabel <i>Integration</i> ins Spiel, auf, daß etwa die <i>türkische Regierung</i> mit ihrer <i>&#8220;Kritik&#8221;</i> einen Herrschaftsanspruch geltend macht über <i>Menschen</i>, die für sie wohl immer eben <i>Türken</i> sind, trotzdem die es offenbar vorzogen, eben im (feindlichen?) Ausland zu leben. Hier vermischt sich ein, nun ja, <i>Staatsbürgertum</i> mit <i>Religion</i>, etwas, das im <i>Westen</i> weitgehend überwunden ist.</p>
<p>Gut, das gilt möglicherweise nicht für ganz <i>Rechte</i>, denn denen ist der <i>Türke</i> gleichbedeutend mit dem <i>Islam</i>, der eingeborene <i>Schweizer Islamanhänger</i> vermutlich auch irgendwie <i>verdächtig</i>, weil der doch gefälligst in die <i>Kirche</i> gehen soll und nicht in die <i>Moschee</i>. Daran gilt es Kritik zu üben. Andererseits ist das aber doch ein Nebenkriegsschauplatz.</p>
<p>Die <i>Schweiz</i> oder <i>der Westen</i> sind doch trotz angeblicher <i>Islamophobie</i> und all der <i>&#8216;Ungläubigen&#8217;</i> und des <i>Sittenverfalls</i> anscheinend für manche <i>Kultanhänger</i> verdammt <i>attraktiv</i> &#8211; wenn ein <i>&#8220;grüner&#8221; EU-Abgeordneter</i> etwa <i><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Kassen-der-Schweiz-leeren-Das-ist-es-was-man-tun-muesste/story/27587332">Saudis</a></i> auffordert, nun <i>Geld</i> aus der <i>Schweiz</i> abzuziehen, um sie <i>wirksam</i> zu strafen, spricht das doch eben nicht <i>gegen</i> das Land, sondern eher für eine gewisse <i>Scheinheiligkeit</i> manch <i>Heiliger</i>.</p>
<p>Wie auch immer, hauptsächlich fiel mir eben diese Frage ein: Gibt es in der <i>Schweiz</i> überhaupt Planungen, <i>Kirchtürme</i> neu zu errichten, was ja ein entsprechendens <i>Bauverbot</i> überhaupt erst nötig machen würde?</p>
]]></content:encoded>
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