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	<title>Comments on: Rom bloggen</title>
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		<title>By: bertolt</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/181/rom-bloggen/comment-page-1/#comment-2067</link>
		<dc:creator>bertolt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 00:47:53 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ja allgemein bekannt, daß Sozialpädagogen, -arbeiter, »-wissenschaftler«, etc. sich eines eher weit gefächerten und schwammig verwendeten Kulturbegriffs bedienen, der sie in Einzelfällen durchaus in die Lage versetzt,  dummes Geschmiere und zerkratzte Scheiben als »Jugendkultur« zu bezeichnen. Es wundert uns darum nicht, daß dabei insbesondere die Soziologen und Sozialpädagogen mit der ihnen eigenen Vorliebe für sinnlose Fachtermini bei den betreffenden verhaltensgestörten Vorstadtjugendlichen durch den Gebrauch von Wörtern wie »gecrossed«, »bombing« und »taggen« sich anzubiedern versuchen.
Doch auch gegenüber weniger sozial Benachteiligten wird mit wachsender Tendenz der Versuch unternommen, durch Mystifizierung von Banalem und dem ostentativen Umgang mit vermeintlichem Insiderwissen, Interesse zu wecken und Vorbehalte im Keim zu ersticken.
Wir beziehen uns naturgemäß (und insbesondere wenn von der Stadt Rom die Rede ist) auf einen Kulturbegriff, der an der Etymologie anknüpfend, auf lat. »cultura«, also »Pflege« aufbaut. Die damit notwendigerweise verbundene geistige Pflege i.e. die Ausbildung intellektueller Fähigkeiten gerät bei den Schmierfinken und ihrer pseudoakademischen Lobby bedauerlicherweise ins Hintertreffen. Von Devianz kann hier schon allein deshalb nicht gesprochen werden, weil mittlerweile Europas Klein-, Mittel und Großstädte flächendeckend mit Dreibuchstabenkringeln vollgesprüht sind.
Jedem auch nur zu elementaren Denkoperationen Fähigen wird es einleuchten, daß sich der »Kampf um den öffentlichen Raum« mitnichten im wechselseitigen Überpinseln pubertärer Lebensgefühlsausbrüche vollzieht.
Es ist unbestritten, daß die strafrechtliche Verfolgung von Schmierfinken (wie auch von Drogenabhängigen etc.) in unseren Breitengraden in keinem Verhältnis zum Umgang etwa mit Steuerhinterziehern oder Umweltkriminellen steht. Ich stimme Herrn Goldt zu und würde e.g. Händeabhacken auch für eine überzogene Reaktion halten; möchte an dieser Stelle aber trotzdem einmal mehr an Etienne Barilier erinnern, der gesagt hat: »Das Gegenteil von Gewalt ist nicht die Milde, sondern das Denken«.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja allgemein bekannt, daß Sozialpädagogen, -arbeiter, »-wissenschaftler«, etc. sich eines eher weit gefächerten und schwammig verwendeten Kulturbegriffs bedienen, der sie in Einzelfällen durchaus in die Lage versetzt,  dummes Geschmiere und zerkratzte Scheiben als »Jugendkultur« zu bezeichnen. Es wundert uns darum nicht, daß dabei insbesondere die Soziologen und Sozialpädagogen mit der ihnen eigenen Vorliebe für sinnlose Fachtermini bei den betreffenden verhaltensgestörten Vorstadtjugendlichen durch den Gebrauch von Wörtern wie »gecrossed«, »bombing« und »taggen« sich anzubiedern versuchen.<br />
Doch auch gegenüber weniger sozial Benachteiligten wird mit wachsender Tendenz der Versuch unternommen, durch Mystifizierung von Banalem und dem ostentativen Umgang mit vermeintlichem Insiderwissen, Interesse zu wecken und Vorbehalte im Keim zu ersticken.<br />
Wir beziehen uns naturgemäß (und insbesondere wenn von der Stadt Rom die Rede ist) auf einen Kulturbegriff, der an der Etymologie anknüpfend, auf lat. »cultura«, also »Pflege« aufbaut. Die damit notwendigerweise verbundene geistige Pflege i.e. die Ausbildung intellektueller Fähigkeiten gerät bei den Schmierfinken und ihrer pseudoakademischen Lobby bedauerlicherweise ins Hintertreffen. Von Devianz kann hier schon allein deshalb nicht gesprochen werden, weil mittlerweile Europas Klein-, Mittel und Großstädte flächendeckend mit Dreibuchstabenkringeln vollgesprüht sind.<br />
Jedem auch nur zu elementaren Denkoperationen Fähigen wird es einleuchten, daß sich der »Kampf um den öffentlichen Raum« mitnichten im wechselseitigen Überpinseln pubertärer Lebensgefühlsausbrüche vollzieht.<br />
Es ist unbestritten, daß die strafrechtliche Verfolgung von Schmierfinken (wie auch von Drogenabhängigen etc.) in unseren Breitengraden in keinem Verhältnis zum Umgang etwa mit Steuerhinterziehern oder Umweltkriminellen steht. Ich stimme Herrn Goldt zu und würde e.g. Händeabhacken auch für eine überzogene Reaktion halten; möchte an dieser Stelle aber trotzdem einmal mehr an Etienne Barilier erinnern, der gesagt hat: »Das Gegenteil von Gewalt ist nicht die Milde, sondern das Denken«.</p>
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		<title>By: &#124; davaddas Randnotizen &#187; Betriebsausflug Fliks nach Rom - Reisebericht</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/181/rom-bloggen/comment-page-1/#comment-2066</link>
		<dc:creator>&#124; davaddas Randnotizen &#187; Betriebsausflug Fliks nach Rom - Reisebericht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2006 15:38:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrupt.biz/181/rom-bloggen/#comment-2066</guid>
		<description>[...] Nachtrag: Nun hat der Korrupt auch was geblogged zu Rom. Hatte mich doch schon etwas verwundert, dass er sich so sehr viel Zeit l&#228;&#223;t. Und ganz wie es seine Art ist driftet er dann auch recht z&#252;gig ab zum Thema Religionen und ihre Berechtigung (oder so &#228;hnlich). Aber trotzdem prima, dass mal jemand anderes was dazu schreibt&#8230;      &#160;&#160;&#124;&#160;          B&#252;cher bei Amazon: Typo3,&#160; PHP,&#160; Ruby on Rails,&#160; Ajax,&#160; MySQL,&#160; CSS,&#160; XHTML,&#160; JS,&#160; Softwareentwicklung [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Nachtrag: Nun hat der Korrupt auch was geblogged zu Rom. Hatte mich doch schon etwas verwundert, dass er sich so sehr viel Zeit l&#228;&#223;t. Und ganz wie es seine Art ist driftet er dann auch recht z&#252;gig ab zum Thema Religionen und ihre Berechtigung (oder so &#228;hnlich). Aber trotzdem prima, dass mal jemand anderes was dazu schreibt&#8230;      &nbsp;&nbsp;|&nbsp;          B&uuml;cher bei Amazon: Typo3,&nbsp; PHP,&nbsp; Ruby on Rails,&nbsp; Ajax,&nbsp; MySQL,&nbsp; CSS,&nbsp; XHTML,&nbsp; JS,&nbsp; Softwareentwicklung [...]</p>
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