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	<title>Comments on: Das Internet macht nicht dumm, sondern normal</title>
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		<title>By: Die #Spack0 und #28c3-Spackengespräche: Der Spackeriade erster Teil &#124; Tales from the Mac Hell</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-52287</link>
		<dc:creator>Die #Spack0 und #28c3-Spackengespräche: Der Spackeriade erster Teil &#124; Tales from the Mac Hell</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 16:37:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] durch die Offenlegung des als &#8220;privat&#8221; gesehenen Problems zu Akzeptanz und der von mir ebenfalls gerne betrachteten Herstellung von Normalität beitrugen. Musterbeispiel ist das in der Tat, weil sie eben als privat wahrgenommen (bzw. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] durch die Offenlegung des als &#8220;privat&#8221; gesehenen Problems zu Akzeptanz und der von mir ebenfalls gerne betrachteten Herstellung von Normalität beitrugen. Musterbeispiel ist das in der Tat, weil sie eben als privat wahrgenommen (bzw. [...]</p>
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		<title>By: Post-Privacy-Buchrezension: Plomlompom sezt ein paar Diskussionsstandards &#124; Tales from the Mac Hell</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-50295</link>
		<dc:creator>Post-Privacy-Buchrezension: Plomlompom sezt ein paar Diskussionsstandards &#124; Tales from the Mac Hell</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 11:53:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sichtbar zu machen, auch und gerade in &#8220;privaten&#8221; Bereichen. Konkret gesagt: die Herstellung von Normalität, die Plomlompom wie auch ich mit am anschaulichsten mit Ugols Law beschrieben sehen, kann auch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sichtbar zu machen, auch und gerade in &#8220;privaten&#8221; Bereichen. Konkret gesagt: die Herstellung von Normalität, die Plomlompom wie auch ich mit am anschaulichsten mit Ugols Law beschrieben sehen, kann auch [...]</p>
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		<title>By: Gastbeitrag: Unangemeldetes Motivationspost &#124; pantoffelpunk</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-46785</link>
		<dc:creator>Gastbeitrag: Unangemeldetes Motivationspost &#124; pantoffelpunk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 20:26:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  Das ist eigentlich schon der Hauptpunkt der Geschichte und das, was ich gerne und in verschiedenen Kontexten mit der Wichtigkeit der Herstellung einer bestimmten &#8220;Normalit&#228;t&#8221; meine. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  Das ist eigentlich schon der Hauptpunkt der Geschichte und das, was ich gerne und in verschiedenen Kontexten mit der Wichtigkeit der Herstellung einer bestimmten &#8220;Normalit&#228;t&#8221; meine. [...]</p>
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		<title>By: Kolumne: A for Attack</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-34855</link>
		<dc:creator>Kolumne: A for Attack</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 06:15:03 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ersten Aufgusses. Lernfähigkeit bewies Stoll auch zehn Jahre später nicht. Glücklicherweise verriss ich Stoll ebenfalls vor längerer Zeit schonmal, zusammen mit dem ähnlich nervigen Neil Postman, mit dem ihn [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ersten Aufgusses. Lernfähigkeit bewies Stoll auch zehn Jahre später nicht. Glücklicherweise verriss ich Stoll ebenfalls vor längerer Zeit schonmal, zusammen mit dem ähnlich nervigen Neil Postman, mit dem ihn [...]</p>
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		<title>By: Ein paar Gedanken zu politischem Journalismus im Netz &#124; Tales from the Mac Hell</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-31633</link>
		<dc:creator>Ein paar Gedanken zu politischem Journalismus im Netz &#124; Tales from the Mac Hell</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 21:44:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] er warnt vor der &#8220;Individualisierung der Information&#8221;, was mich an meine gern gepflegte These der &#8220;Herstellung von Normalität&#8221; durch das Netz [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] er warnt vor der &#8220;Individualisierung der Information&#8221;, was mich an meine gern gepflegte These der &#8220;Herstellung von Normalität&#8221; durch das Netz [...]</p>
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		<title>By: Himmel, Schirrmacher&#8230; &#124; Tales from the Mac Hell</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-22856</link>
		<dc:creator>Himmel, Schirrmacher&#8230; &#124; Tales from the Mac Hell</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 23:24:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mach dir keine Sorgen wegen deinem Kopf. Das Netz macht nicht dumm. Glaub mir.  älter: &#171; Topsy.com und UberVU.com &#8211; Trackback-Spam, anyone? &#124;&#124; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mach dir keine Sorgen wegen deinem Kopf. Das Netz macht nicht dumm. Glaub mir.  älter: &laquo; Topsy.com und UberVU.com &#8211; Trackback-Spam, anyone? || [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Die Normalität als solche&#8230; &#124; Tales from the Mac Hell</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-14085</link>
		<dc:creator>Die Normalität als solche&#8230; &#124; Tales from the Mac Hell</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 19:42:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dachte ich, dass der wegen meinem kleinen Versuch über die Normalität, die mittels Internet hergestellt wird, bei mir landete. Und dann stellte sich aber raus, dass das [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dachte ich, dass der wegen meinem kleinen Versuch über die Normalität, die mittels Internet hergestellt wird, bei mir landete. Und dann stellte sich aber raus, dass das [...]</p>
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		<title>By: 25c3, Zwischenstand &#124; Tales from the Mac Hell</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-4708</link>
		<dc:creator>25c3, Zwischenstand &#124; Tales from the Mac Hell</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 19:35:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Zeug machen, wie sies machen, ists gut. Abgesehen davon ist der Congress einer meiner persönlichen Normalitäts-Rückversicherungen, die es zum Glück nicht nur im Netz gibt.  älter: &#171; 25c3: Post-Privacy, Kurzabriss und ein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Zeug machen, wie sies machen, ists gut. Abgesehen davon ist der Congress einer meiner persönlichen Normalitäts-Rückversicherungen, die es zum Glück nicht nur im Netz gibt.  älter: &laquo; 25c3: Post-Privacy, Kurzabriss und ein [...]</p>
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		<title>By: Das Rauschen wird lauter &#124; Kulturblogger</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-4307</link>
		<dc:creator>Das Rauschen wird lauter &#124; Kulturblogger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 17:40:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] damit aus, natürlich auch und gerade in der sog. Blogosphäre (siehe u.a. hier, hier, hier, hier und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] damit aus, natürlich auch und gerade in der sog. Blogosphäre (siehe u.a. hier, hier, hier, hier und [...]</p>
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		<title>By: Korrupt</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-4308</link>
		<dc:creator>Korrupt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 14:44:55 +0000</pubDate>
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		<description>Joh, Sonntagnachmittag, daher auch nur noch auf die Schnelle zwei Sachen, die vielleicht zu ein, zwei deiner Fragen/Gedanken passen.

&quot;Starke These&quot; meine ich nicht im Sinn von &quot;toll, neu und revolutionaer&quot;, sondern im Sinn von &quot;ich spitz jetzt ein wenig weiter zu als noetig, deswegen wird die These in ihrer Reichweite maechtiger, aber auch angreifbarer. Ich hab aber keine Lust auf schwaechere, weniger angreifbare Thesen, die dann immer mit x Einschraenkungen kommen a la &#039;Ich rede jetzt nur von der typischen Netznutzung 16-30jaehriger maennlicher Weisser unter Ausschluss spezifischer Nutzungsweisen wie Ebay und Email&#039;.&quot;

Mir geht es weniger um Identitaetsbildung bzw. nicht nur, sondern eher um Selbstvergewisserung. Eher soziologisch als paedagogisch :) Und klar gehe ich da von spezifischen Netznutzungen aus, aber ich denke, auch und grade von denen, die in den Texten, gegen die ich polemisiere, in der regel vorausgesetzt werden - der Beschaeftigung mit *netztypischen* Texten, die in der Regel persoenlich, nicht unbedingt korrekt und ohne Anspruch an Anschlussfaehigkeit in &quot;etablierten&quot; Systemen wie Wissenschaft, Kunst oder Journalismus geschrieben sind.

Da fallen natuerlich viele Nutzungsweisen raus, das ist mir auch klar. Ich halte aber, um beim beispiel zu bleiben, eBay fuer nichts strukturell neues. Zwischen eBay und einer beliebigen Secondhandmarkt-Zeitschrift erkenne ich allenfalls einen Unterschied in der Groessenordnung, gesellschaftlich oder medial neues passiert da aber nichts. Insofern: mir geht es natuerlich um die *netzspezifischen*, neu mit dem Netz entstandenen und ohne das Netz nicht denkbaren Kommunikationen. Wenn die Internetnutzer nichts anderes machen als Zeug bei eBay verticken und anbieten und nebenher noch drei Mails schreiben, dann brauchen wir uns ueberhaupt nicht unter einer soziologischen Perspektive ueber das Netz unterhalten, weils schlicht nichts neues ist. Denn Stoll, Carr und wie sie alle hiessen, schreiben ja nicht ueber die Gefahren des &quot;Sperrmuell&quot; in Verbindung mit der Deutschen Post AG, sondern eben ueber &quot;das Internet&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Joh, Sonntagnachmittag, daher auch nur noch auf die Schnelle zwei Sachen, die vielleicht zu ein, zwei deiner Fragen/Gedanken passen.</p>
<p>&#8220;Starke These&#8221; meine ich nicht im Sinn von &#8220;toll, neu und revolutionaer&#8221;, sondern im Sinn von &#8220;ich spitz jetzt ein wenig weiter zu als noetig, deswegen wird die These in ihrer Reichweite maechtiger, aber auch angreifbarer. Ich hab aber keine Lust auf schwaechere, weniger angreifbare Thesen, die dann immer mit x Einschraenkungen kommen a la &#8216;Ich rede jetzt nur von der typischen Netznutzung 16-30jaehriger maennlicher Weisser unter Ausschluss spezifischer Nutzungsweisen wie Ebay und Email&#8217;.&#8221;</p>
<p>Mir geht es weniger um Identitaetsbildung bzw. nicht nur, sondern eher um Selbstvergewisserung. Eher soziologisch als paedagogisch :) Und klar gehe ich da von spezifischen Netznutzungen aus, aber ich denke, auch und grade von denen, die in den Texten, gegen die ich polemisiere, in der regel vorausgesetzt werden &#8211; der Beschaeftigung mit *netztypischen* Texten, die in der Regel persoenlich, nicht unbedingt korrekt und ohne Anspruch an Anschlussfaehigkeit in &#8220;etablierten&#8221; Systemen wie Wissenschaft, Kunst oder Journalismus geschrieben sind.</p>
<p>Da fallen natuerlich viele Nutzungsweisen raus, das ist mir auch klar. Ich halte aber, um beim beispiel zu bleiben, eBay fuer nichts strukturell neues. Zwischen eBay und einer beliebigen Secondhandmarkt-Zeitschrift erkenne ich allenfalls einen Unterschied in der Groessenordnung, gesellschaftlich oder medial neues passiert da aber nichts. Insofern: mir geht es natuerlich um die *netzspezifischen*, neu mit dem Netz entstandenen und ohne das Netz nicht denkbaren Kommunikationen. Wenn die Internetnutzer nichts anderes machen als Zeug bei eBay verticken und anbieten und nebenher noch drei Mails schreiben, dann brauchen wir uns ueberhaupt nicht unter einer soziologischen Perspektive ueber das Netz unterhalten, weils schlicht nichts neues ist. Denn Stoll, Carr und wie sie alle hiessen, schreiben ja nicht ueber die Gefahren des &#8220;Sperrmuell&#8221; in Verbindung mit der Deutschen Post AG, sondern eben ueber &#8220;das Internet&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>By: madchiq</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-4309</link>
		<dc:creator>madchiq</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 14:25:59 +0000</pubDate>
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		<description>Puh, na klar... und das am Sonntag nachmittag.
Das ein geeigneteres Theoriekonzept hermuss, als die erwaehnten ist klar. Finde es immer wieder erschreckend, wie wenig nuetzliche Literatur bekannt und auf dem &quot;Markt&quot; ist und wie im Gegenteil vielfaeltigste, bewahrende Kreuzritter (mehr oder weniger charismatische) Bloedheiten von sich geben.
Bin mir allerdings nicht so sicher, ob es mit &quot;Normen&quot;-Schaffung klappt. Vielmehr moechte ich dieser These ein wenig ihren Stellenwert nehmen, auch wenn mir einige damit verknuepfte Aspekte ganz brauchbar scheinen. (Bspw. das Internet ein identitaetsstiftendes und durchaus auch Normen schaffendes Medium ist, welches mit klassischen Kategorien nur schwer erfasst, beschrieben und bewertet werden kann.)
Die Debatte ueber medial vermittelten Normen selbst gab es meines Wissens nach mit jedem neuen Medium (Buecherdruck, Videos, ...) ist insofern nicht neu und stark, sondern im Gegenteil, bereits vielfach bruechig. Auch wenn sich durchaus neue Dimensionen aufmachen.

Mir fehlt - in dem Bewusstsein, dasss es eine essayistische Form ist und Du deswegen mit eben den beliebten populaerpsychologischen Selbsterfahrungen in vergnueglicher Huelle und Fuelle dezent pamphletisierst ^^ - beim ersten Drueberlesen folgendes:

Du scheinst von einer doch sehr spezifischen Netznutzung mit einer damit verknuepften Allgegenwaertigkeit, ja fast einem Allmachtskonzept aus. Was ist mit Menschen, die diese Sozialisierung nicht (so) erleben (koennen)?
Und konsequenter muesste eigentlich der Spiess auch herumgedreht und die &quot;Ziele&quot; des Internets (bzw. der Betreibenden und Derjenigen, die es dann letztlich benutzen) definitiv  genauer angeschaut werden (koennen)... was mit den bisherigen medienwissenschaftlichen Ansaetzen die mir bekannt sind schlicht extrem schwer moeglich ist.
Zu dem Punkt zusaetzlich: Was nicht im Netz steht gibt es folglich nicht oder nur so wie auf den googleverlesenen &quot;Top 10&quot;-Seiten? ;)

Weiter: Normalisierung versus Individualisierung. Sicherlich bist Du hier eine Meta drueber, aber ich bin mir sicher, dass alleine auf dem Hintergrund der Identitaetsbildung Deine angesprochenen Beispiele (WP-Use, Homosexualitaet) nicht miteinander verglichen werden koennen - oder gar sollten.
Was mir dabei konkreter floeten geht, auch wenn Du das durchaus mit versuchst anzusprechen, ist bspw. eben das Andocken am (auch hier wieder internetlosen?) Alltag, der Blick auf die Spannungsfelder Komplexitaet und Vereinfachung, Beschleunigung und Zeitfresser - und letztlich auch problematischere, pathologisierte Prozesse wie Verdraengungsmechanismen und Suchtverhalten - die natuerlich in gewisser Weise ihrerseits auch wieder &quot;normal&quot; sein koennen.

Ansonsten, bist Du durch die Arbeiten an irgendwelchen Gulli-Kriegen auf den Geschmack gekommen? Faend ich grossartig!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Puh, na klar&#8230; und das am Sonntag nachmittag.<br />
Das ein geeigneteres Theoriekonzept hermuss, als die erwaehnten ist klar. Finde es immer wieder erschreckend, wie wenig nuetzliche Literatur bekannt und auf dem &#8220;Markt&#8221; ist und wie im Gegenteil vielfaeltigste, bewahrende Kreuzritter (mehr oder weniger charismatische) Bloedheiten von sich geben.<br />
Bin mir allerdings nicht so sicher, ob es mit &#8220;Normen&#8221;-Schaffung klappt. Vielmehr moechte ich dieser These ein wenig ihren Stellenwert nehmen, auch wenn mir einige damit verknuepfte Aspekte ganz brauchbar scheinen. (Bspw. das Internet ein identitaetsstiftendes und durchaus auch Normen schaffendes Medium ist, welches mit klassischen Kategorien nur schwer erfasst, beschrieben und bewertet werden kann.)<br />
Die Debatte ueber medial vermittelten Normen selbst gab es meines Wissens nach mit jedem neuen Medium (Buecherdruck, Videos, &#8230;) ist insofern nicht neu und stark, sondern im Gegenteil, bereits vielfach bruechig. Auch wenn sich durchaus neue Dimensionen aufmachen.</p>
<p>Mir fehlt &#8211; in dem Bewusstsein, dasss es eine essayistische Form ist und Du deswegen mit eben den beliebten populaerpsychologischen Selbsterfahrungen in vergnueglicher Huelle und Fuelle dezent pamphletisierst ^^ &#8211; beim ersten Drueberlesen folgendes:</p>
<p>Du scheinst von einer doch sehr spezifischen Netznutzung mit einer damit verknuepften Allgegenwaertigkeit, ja fast einem Allmachtskonzept aus. Was ist mit Menschen, die diese Sozialisierung nicht (so) erleben (koennen)?<br />
Und konsequenter muesste eigentlich der Spiess auch herumgedreht und die &#8220;Ziele&#8221; des Internets (bzw. der Betreibenden und Derjenigen, die es dann letztlich benutzen) definitiv  genauer angeschaut werden (koennen)&#8230; was mit den bisherigen medienwissenschaftlichen Ansaetzen die mir bekannt sind schlicht extrem schwer moeglich ist.<br />
Zu dem Punkt zusaetzlich: Was nicht im Netz steht gibt es folglich nicht oder nur so wie auf den googleverlesenen &#8220;Top 10&#8243;-Seiten? ;)</p>
<p>Weiter: Normalisierung versus Individualisierung. Sicherlich bist Du hier eine Meta drueber, aber ich bin mir sicher, dass alleine auf dem Hintergrund der Identitaetsbildung Deine angesprochenen Beispiele (WP-Use, Homosexualitaet) nicht miteinander verglichen werden koennen &#8211; oder gar sollten.<br />
Was mir dabei konkreter floeten geht, auch wenn Du das durchaus mit versuchst anzusprechen, ist bspw. eben das Andocken am (auch hier wieder internetlosen?) Alltag, der Blick auf die Spannungsfelder Komplexitaet und Vereinfachung, Beschleunigung und Zeitfresser &#8211; und letztlich auch problematischere, pathologisierte Prozesse wie Verdraengungsmechanismen und Suchtverhalten &#8211; die natuerlich in gewisser Weise ihrerseits auch wieder &#8220;normal&#8221; sein koennen.</p>
<p>Ansonsten, bist Du durch die Arbeiten an irgendwelchen Gulli-Kriegen auf den Geschmack gekommen? Faend ich grossartig!</p>
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