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	<title>Comments on: Das Internet macht nicht dumm, sondern normal</title>
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	<description>Just another WordPress weblog</description>
	<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 23:30:34 +0000</pubDate>
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		<title>By: 25c3, Zwischenstand &#124; Tales from the Mac Hell</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-4708</link>
		<dc:creator>25c3, Zwischenstand &#124; Tales from the Mac Hell</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 19:35:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Zeug machen, wie sies machen, ists gut. Abgesehen davon ist der Congress einer meiner persönlichen Normalitäts-Rückversicherungen, die es zum Glück nicht nur im Netz gibt.  älter: &#171; 25c3: Post-Privacy, Kurzabriss und ein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Zeug machen, wie sies machen, ists gut. Abgesehen davon ist der Congress einer meiner persönlichen Normalitäts-Rückversicherungen, die es zum Glück nicht nur im Netz gibt.  älter: &laquo; 25c3: Post-Privacy, Kurzabriss und ein [...]</p>
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		<title>By: Das Rauschen wird lauter &#124; Kulturblogger</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-4307</link>
		<dc:creator>Das Rauschen wird lauter &#124; Kulturblogger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 17:40:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] damit aus, natürlich auch und gerade in der sog. Blogosphäre (siehe u.a. hier, hier, hier, hier und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] damit aus, natürlich auch und gerade in der sog. Blogosphäre (siehe u.a. hier, hier, hier, hier und [...]</p>
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		<title>By: Korrupt</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-4308</link>
		<dc:creator>Korrupt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 14:44:55 +0000</pubDate>
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		<description>Joh, Sonntagnachmittag, daher auch nur noch auf die Schnelle zwei Sachen, die vielleicht zu ein, zwei deiner Fragen/Gedanken passen.

"Starke These" meine ich nicht im Sinn von "toll, neu und revolutionaer", sondern im Sinn von "ich spitz jetzt ein wenig weiter zu als noetig, deswegen wird die These in ihrer Reichweite maechtiger, aber auch angreifbarer. Ich hab aber keine Lust auf schwaechere, weniger angreifbare Thesen, die dann immer mit x Einschraenkungen kommen a la 'Ich rede jetzt nur von der typischen Netznutzung 16-30jaehriger maennlicher Weisser unter Ausschluss spezifischer Nutzungsweisen wie Ebay und Email'."

Mir geht es weniger um Identitaetsbildung bzw. nicht nur, sondern eher um Selbstvergewisserung. Eher soziologisch als paedagogisch :) Und klar gehe ich da von spezifischen Netznutzungen aus, aber ich denke, auch und grade von denen, die in den Texten, gegen die ich polemisiere, in der regel vorausgesetzt werden - der Beschaeftigung mit *netztypischen* Texten, die in der Regel persoenlich, nicht unbedingt korrekt und ohne Anspruch an Anschlussfaehigkeit in "etablierten" Systemen wie Wissenschaft, Kunst oder Journalismus geschrieben sind.

Da fallen natuerlich viele Nutzungsweisen raus, das ist mir auch klar. Ich halte aber, um beim beispiel zu bleiben, eBay fuer nichts strukturell neues. Zwischen eBay und einer beliebigen Secondhandmarkt-Zeitschrift erkenne ich allenfalls einen Unterschied in der Groessenordnung, gesellschaftlich oder medial neues passiert da aber nichts. Insofern: mir geht es natuerlich um die *netzspezifischen*, neu mit dem Netz entstandenen und ohne das Netz nicht denkbaren Kommunikationen. Wenn die Internetnutzer nichts anderes machen als Zeug bei eBay verticken und anbieten und nebenher noch drei Mails schreiben, dann brauchen wir uns ueberhaupt nicht unter einer soziologischen Perspektive ueber das Netz unterhalten, weils schlicht nichts neues ist. Denn Stoll, Carr und wie sie alle hiessen, schreiben ja nicht ueber die Gefahren des "Sperrmuell" in Verbindung mit der Deutschen Post AG, sondern eben ueber "das Internet".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Joh, Sonntagnachmittag, daher auch nur noch auf die Schnelle zwei Sachen, die vielleicht zu ein, zwei deiner Fragen/Gedanken passen.</p>
<p>&#8220;Starke These&#8221; meine ich nicht im Sinn von &#8220;toll, neu und revolutionaer&#8221;, sondern im Sinn von &#8220;ich spitz jetzt ein wenig weiter zu als noetig, deswegen wird die These in ihrer Reichweite maechtiger, aber auch angreifbarer. Ich hab aber keine Lust auf schwaechere, weniger angreifbare Thesen, die dann immer mit x Einschraenkungen kommen a la &#8216;Ich rede jetzt nur von der typischen Netznutzung 16-30jaehriger maennlicher Weisser unter Ausschluss spezifischer Nutzungsweisen wie Ebay und Email&#8217;.&#8221;</p>
<p>Mir geht es weniger um Identitaetsbildung bzw. nicht nur, sondern eher um Selbstvergewisserung. Eher soziologisch als paedagogisch :) Und klar gehe ich da von spezifischen Netznutzungen aus, aber ich denke, auch und grade von denen, die in den Texten, gegen die ich polemisiere, in der regel vorausgesetzt werden - der Beschaeftigung mit *netztypischen* Texten, die in der Regel persoenlich, nicht unbedingt korrekt und ohne Anspruch an Anschlussfaehigkeit in &#8220;etablierten&#8221; Systemen wie Wissenschaft, Kunst oder Journalismus geschrieben sind.</p>
<p>Da fallen natuerlich viele Nutzungsweisen raus, das ist mir auch klar. Ich halte aber, um beim beispiel zu bleiben, eBay fuer nichts strukturell neues. Zwischen eBay und einer beliebigen Secondhandmarkt-Zeitschrift erkenne ich allenfalls einen Unterschied in der Groessenordnung, gesellschaftlich oder medial neues passiert da aber nichts. Insofern: mir geht es natuerlich um die *netzspezifischen*, neu mit dem Netz entstandenen und ohne das Netz nicht denkbaren Kommunikationen. Wenn die Internetnutzer nichts anderes machen als Zeug bei eBay verticken und anbieten und nebenher noch drei Mails schreiben, dann brauchen wir uns ueberhaupt nicht unter einer soziologischen Perspektive ueber das Netz unterhalten, weils schlicht nichts neues ist. Denn Stoll, Carr und wie sie alle hiessen, schreiben ja nicht ueber die Gefahren des &#8220;Sperrmuell&#8221; in Verbindung mit der Deutschen Post AG, sondern eben ueber &#8220;das Internet&#8221;.</p>
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		<title>By: madchiq</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/763/das-internet-macht-nicht-dumm-sondern-normal/comment-page-1/#comment-4309</link>
		<dc:creator>madchiq</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 14:25:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrupt.biz/?p=763#comment-4309</guid>
		<description>Puh, na klar... und das am Sonntag nachmittag.
Das ein geeigneteres Theoriekonzept hermuss, als die erwaehnten ist klar. Finde es immer wieder erschreckend, wie wenig nuetzliche Literatur bekannt und auf dem "Markt" ist und wie im Gegenteil vielfaeltigste, bewahrende Kreuzritter (mehr oder weniger charismatische) Bloedheiten von sich geben.
Bin mir allerdings nicht so sicher, ob es mit "Normen"-Schaffung klappt. Vielmehr moechte ich dieser These ein wenig ihren Stellenwert nehmen, auch wenn mir einige damit verknuepfte Aspekte ganz brauchbar scheinen. (Bspw. das Internet ein identitaetsstiftendes und durchaus auch Normen schaffendes Medium ist, welches mit klassischen Kategorien nur schwer erfasst, beschrieben und bewertet werden kann.)
Die Debatte ueber medial vermittelten Normen selbst gab es meines Wissens nach mit jedem neuen Medium (Buecherdruck, Videos, ...) ist insofern nicht neu und stark, sondern im Gegenteil, bereits vielfach bruechig. Auch wenn sich durchaus neue Dimensionen aufmachen.

Mir fehlt - in dem Bewusstsein, dasss es eine essayistische Form ist und Du deswegen mit eben den beliebten populaerpsychologischen Selbsterfahrungen in vergnueglicher Huelle und Fuelle dezent pamphletisierst ^^ - beim ersten Drueberlesen folgendes:

Du scheinst von einer doch sehr spezifischen Netznutzung mit einer damit verknuepften Allgegenwaertigkeit, ja fast einem Allmachtskonzept aus. Was ist mit Menschen, die diese Sozialisierung nicht (so) erleben (koennen)?
Und konsequenter muesste eigentlich der Spiess auch herumgedreht und die "Ziele" des Internets (bzw. der Betreibenden und Derjenigen, die es dann letztlich benutzen) definitiv  genauer angeschaut werden (koennen)... was mit den bisherigen medienwissenschaftlichen Ansaetzen die mir bekannt sind schlicht extrem schwer moeglich ist.
Zu dem Punkt zusaetzlich: Was nicht im Netz steht gibt es folglich nicht oder nur so wie auf den googleverlesenen "Top 10"-Seiten? ;)

Weiter: Normalisierung versus Individualisierung. Sicherlich bist Du hier eine Meta drueber, aber ich bin mir sicher, dass alleine auf dem Hintergrund der Identitaetsbildung Deine angesprochenen Beispiele (WP-Use, Homosexualitaet) nicht miteinander verglichen werden koennen - oder gar sollten.
Was mir dabei konkreter floeten geht, auch wenn Du das durchaus mit versuchst anzusprechen, ist bspw. eben das Andocken am (auch hier wieder internetlosen?) Alltag, der Blick auf die Spannungsfelder Komplexitaet und Vereinfachung, Beschleunigung und Zeitfresser - und letztlich auch problematischere, pathologisierte Prozesse wie Verdraengungsmechanismen und Suchtverhalten - die natuerlich in gewisser Weise ihrerseits auch wieder "normal" sein koennen.

Ansonsten, bist Du durch die Arbeiten an irgendwelchen Gulli-Kriegen auf den Geschmack gekommen? Faend ich grossartig!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Puh, na klar&#8230; und das am Sonntag nachmittag.<br />
Das ein geeigneteres Theoriekonzept hermuss, als die erwaehnten ist klar. Finde es immer wieder erschreckend, wie wenig nuetzliche Literatur bekannt und auf dem &#8220;Markt&#8221; ist und wie im Gegenteil vielfaeltigste, bewahrende Kreuzritter (mehr oder weniger charismatische) Bloedheiten von sich geben.<br />
Bin mir allerdings nicht so sicher, ob es mit &#8220;Normen&#8221;-Schaffung klappt. Vielmehr moechte ich dieser These ein wenig ihren Stellenwert nehmen, auch wenn mir einige damit verknuepfte Aspekte ganz brauchbar scheinen. (Bspw. das Internet ein identitaetsstiftendes und durchaus auch Normen schaffendes Medium ist, welches mit klassischen Kategorien nur schwer erfasst, beschrieben und bewertet werden kann.)<br />
Die Debatte ueber medial vermittelten Normen selbst gab es meines Wissens nach mit jedem neuen Medium (Buecherdruck, Videos, &#8230;) ist insofern nicht neu und stark, sondern im Gegenteil, bereits vielfach bruechig. Auch wenn sich durchaus neue Dimensionen aufmachen.</p>
<p>Mir fehlt - in dem Bewusstsein, dasss es eine essayistische Form ist und Du deswegen mit eben den beliebten populaerpsychologischen Selbsterfahrungen in vergnueglicher Huelle und Fuelle dezent pamphletisierst ^^ - beim ersten Drueberlesen folgendes:</p>
<p>Du scheinst von einer doch sehr spezifischen Netznutzung mit einer damit verknuepften Allgegenwaertigkeit, ja fast einem Allmachtskonzept aus. Was ist mit Menschen, die diese Sozialisierung nicht (so) erleben (koennen)?<br />
Und konsequenter muesste eigentlich der Spiess auch herumgedreht und die &#8220;Ziele&#8221; des Internets (bzw. der Betreibenden und Derjenigen, die es dann letztlich benutzen) definitiv  genauer angeschaut werden (koennen)&#8230; was mit den bisherigen medienwissenschaftlichen Ansaetzen die mir bekannt sind schlicht extrem schwer moeglich ist.<br />
Zu dem Punkt zusaetzlich: Was nicht im Netz steht gibt es folglich nicht oder nur so wie auf den googleverlesenen &#8220;Top 10&#8243;-Seiten? ;)</p>
<p>Weiter: Normalisierung versus Individualisierung. Sicherlich bist Du hier eine Meta drueber, aber ich bin mir sicher, dass alleine auf dem Hintergrund der Identitaetsbildung Deine angesprochenen Beispiele (WP-Use, Homosexualitaet) nicht miteinander verglichen werden koennen - oder gar sollten.<br />
Was mir dabei konkreter floeten geht, auch wenn Du das durchaus mit versuchst anzusprechen, ist bspw. eben das Andocken am (auch hier wieder internetlosen?) Alltag, der Blick auf die Spannungsfelder Komplexitaet und Vereinfachung, Beschleunigung und Zeitfresser - und letztlich auch problematischere, pathologisierte Prozesse wie Verdraengungsmechanismen und Suchtverhalten - die natuerlich in gewisser Weise ihrerseits auch wieder &#8220;normal&#8221; sein koennen.</p>
<p>Ansonsten, bist Du durch die Arbeiten an irgendwelchen Gulli-Kriegen auf den Geschmack gekommen? Faend ich grossartig!</p>
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