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	<title>Comments on: 2027, according to Chris</title>
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		<title>By: F!XMBR &#187; Totale Überwachung?</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/91/2027-according-to-chris/comment-page-1/#comment-1631</link>
		<dc:creator>F!XMBR &#187; Totale Überwachung?</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2006 21:49:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Korrupt hat mich in seiner Rezension zu 2027 zu einem Beitrag von Sascha Mattke geschickt. Sascha schreibt: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Korrupt hat mich in seiner Rezension zu 2027 zu einem Beitrag von Sascha Mattke geschickt. Sascha schreibt: [...]</p>
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		<title>By: Falk</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/91/2027-according-to-chris/comment-page-1/#comment-1630</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2006 19:47:28 +0000</pubDate>
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		<description>Leider kann man dem Trend gegen dieses langsame Unterwandern und Aufweichen der Privatssphäre nicht mit den selben Mitteln vorgehen. Oder mir fehlt einfach der Ansatz, diesem Trend mit subtilen Mitteln gegenzusteuern. Also bleibt an sich nur, solche Szenarien zu zeichnen, wobei dann viele dies eher als Utopie denn als Realität abtun werden. Und selbst wenn man noch so gut begründet, was gegen all diese Überwachungsszenarien spricht, bekommt man am Ende ein &quot;Ich hab doch aber nichts zu verbergen&quot; an den Kopf geworfen. Und dagegen scheint derzeit kein wirkliches Kraut gewachsen oder ich habs einfach noch nicht gefunden.

Solche komplexen Zusammenhänge verstehen leider nur noch die wenigsten Menschen und versuch dann mal dieses Thema auf Stammtisch-Niveau (Bild-Niveau?) runter zu rechnen.

Ist das möglich?

Diese Frage stellt sich viel zuoft und bleibt meist unbeantwortet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider kann man dem Trend gegen dieses langsame Unterwandern und Aufweichen der Privatssphäre nicht mit den selben Mitteln vorgehen. Oder mir fehlt einfach der Ansatz, diesem Trend mit subtilen Mitteln gegenzusteuern. Also bleibt an sich nur, solche Szenarien zu zeichnen, wobei dann viele dies eher als Utopie denn als Realität abtun werden. Und selbst wenn man noch so gut begründet, was gegen all diese Überwachungsszenarien spricht, bekommt man am Ende ein &#8220;Ich hab doch aber nichts zu verbergen&#8221; an den Kopf geworfen. Und dagegen scheint derzeit kein wirkliches Kraut gewachsen oder ich habs einfach noch nicht gefunden.</p>
<p>Solche komplexen Zusammenhänge verstehen leider nur noch die wenigsten Menschen und versuch dann mal dieses Thema auf Stammtisch-Niveau (Bild-Niveau?) runter zu rechnen.</p>
<p>Ist das möglich?</p>
<p>Diese Frage stellt sich viel zuoft und bleibt meist unbeantwortet.</p>
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		<title>By: Chris</title>
		<link>http://www.korrupt.biz/91/2027-according-to-chris/comment-page-1/#comment-1629</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2006 17:20:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrupt.biz/91/2027-according-to-chris/#comment-1629</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;das wirkt mir alles viel zu umständlich, das wird alles viel einfacher und unbemerkter sein.&lt;/blockquote&gt;

Das ist natürlich richtig, das geschieht ja heute schon so. Nur wenn man schreibt, wir haben die &lt;em&gt;totale Überwachung&lt;/em&gt; lockt das niemanden mehr vor dem Ofen hervor, so wahnsinnig es ist, es wird größtenteils schon als Selbstverständlichkeit angesehen - wer nichts zu verbergen hat, braucht keine Bedenken haben.

Ich hoffe, mit so eine einfachen Darstellung wenigstens den einen oder anderen zu erreichen, der dann einfach mal überlegt, was hier los ist. Wenn man z. B. mal an die ganzen Karten denkt, die die Kaufhäuser so ausgeben, ist die totale Überwachung im &lt;em&gt;normalen&lt;/em&gt; Leben ja jetzt schon gegeben, auch wenn unsere Politiker und Industriellen das Gegenteil behaupten.

&lt;blockquote&gt;Von daher, dass da alles totalitärer, kontrollierter, überwachter wird, daran gibts wenig Zweifel. Der Trick dabei ist, dass man es weit weniger merkt, wie im Text beschrieben.&lt;/blockquote&gt;

Der Satz von Orwell, der uns schon eingeholt hat, interessiert kaum noch jemanden da draussen, mit so einer plastischen Darstellung dessen, hoffe ich, dass vielleicht der eine oder andere doch nachdenkt.

Deine Kritik sagt, es wird alles viel einfacher, unbemerkter laufen, als im Text dargestellt. Okay, kann ich nachvollziehen. Aber, erzähl den Leuten doch mal etwas davon, dass sie allein beim Besuch des Hauptbahnhofes zig mal gefilmt werden, beim Kauf des Tickets per Kreditkarte gibt es unzählige Datenbankabfragen, und das ist nur die Spitze des Eisberges. Schulterzucken ist meist die Antwort - &lt;em&gt;Ich hab doch nichts zu verbergen.&lt;/em&gt; Wenn ich aber in den letzten Tagen die Story vorgelesen habe, war die erste Reaktion, was ich genommen hatte, als ich den Text geschrieben habe, die zweite war, erzähl mal - darum gehts mir, nicht ob es an der einen oder anderen Stelle realistisch ist.

Chris</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>das wirkt mir alles viel zu umständlich, das wird alles viel einfacher und unbemerkter sein.</p></blockquote>
<p>Das ist natürlich richtig, das geschieht ja heute schon so. Nur wenn man schreibt, wir haben die <em>totale Überwachung</em> lockt das niemanden mehr vor dem Ofen hervor, so wahnsinnig es ist, es wird größtenteils schon als Selbstverständlichkeit angesehen &#8211; wer nichts zu verbergen hat, braucht keine Bedenken haben.</p>
<p>Ich hoffe, mit so eine einfachen Darstellung wenigstens den einen oder anderen zu erreichen, der dann einfach mal überlegt, was hier los ist. Wenn man z. B. mal an die ganzen Karten denkt, die die Kaufhäuser so ausgeben, ist die totale Überwachung im <em>normalen</em> Leben ja jetzt schon gegeben, auch wenn unsere Politiker und Industriellen das Gegenteil behaupten.</p>
<blockquote><p>Von daher, dass da alles totalitärer, kontrollierter, überwachter wird, daran gibts wenig Zweifel. Der Trick dabei ist, dass man es weit weniger merkt, wie im Text beschrieben.</p></blockquote>
<p>Der Satz von Orwell, der uns schon eingeholt hat, interessiert kaum noch jemanden da draussen, mit so einer plastischen Darstellung dessen, hoffe ich, dass vielleicht der eine oder andere doch nachdenkt.</p>
<p>Deine Kritik sagt, es wird alles viel einfacher, unbemerkter laufen, als im Text dargestellt. Okay, kann ich nachvollziehen. Aber, erzähl den Leuten doch mal etwas davon, dass sie allein beim Besuch des Hauptbahnhofes zig mal gefilmt werden, beim Kauf des Tickets per Kreditkarte gibt es unzählige Datenbankabfragen, und das ist nur die Spitze des Eisberges. Schulterzucken ist meist die Antwort &#8211; <em>Ich hab doch nichts zu verbergen.</em> Wenn ich aber in den letzten Tagen die Story vorgelesen habe, war die erste Reaktion, was ich genommen hatte, als ich den Text geschrieben habe, die zweite war, erzähl mal &#8211; darum gehts mir, nicht ob es an der einen oder anderen Stelle realistisch ist.</p>
<p>Chris</p>
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