Rechner für Flüchtlinge: Lubuntu arabisch, englisch, deutsch einrichten

Überlegung: stationäre Rechner sind praktisch, wenns um Bürokratiekram geht, man eine Mail schreiben will usw.usw. Ausreichen tun an sich alle Kisten, auf denen man ein schlankes Linux ans Laufen kriegt. Konkret hab ich Zugriff auf ein paar Alt-Celerons (dürften Jahrgang 2008 rum sein), ich vermute, Kisten in der Art stehen auf einigen Dachböden rum. Specs: Celeron 2GHz, 2GB Ram, 160GB Platte. Reicht vollkommen. Sprich, Material, mit dem man die eine oder andere Flüchtlingsunterkunft ausstatten kann. Nur: wenn es nicht bloss eine deutsche oder englische Installation sein soll? Lubuntu bietet eine recht einfache Art an, das komplette System in beliebigen Sprachen (wie eben auch Arabisch) anzubieten.

Vorbereitung: Lubuntu installieren.

Das beschreib ich nicht groß. Man zieht sich den Lubuntu-Installer von der GetLubuntu-Seite – bei alten Kisten in der Regel die 32Bit-Version. Wenn man in der Verlegenheit ist, etwas ohne Boot von USB zu haben oder der Rechner unter einem GB Ram hat: den Alternate Installer nehmen: der kann auch auf CD-Rom gebrannt werden und besteht aus einem extraschlanken System, den man auch auf einem 512MB-Rechner an den Start bekommt. Ein GB Ram ist sicher besser, grade wegen der auch bei schlankem OS speicherhungrigen Browser. Die aktuelle 15.10-Version tut (Erstinstallationen hier waren 15.04).

Unter Linux, konkret hier am Arbeitsrechner Kubuntu, ist der Startmedienersteller direkt integriert – die runtergeladene Iso mit Anwendungen-> System-> Startup Disk Creator auf USB-Stick schreiben.

Lubuntu-Startmedium erstellen

Lubuntu-Startmedium erstellen

Unter Windows gibt es eine Latte an Startmedienerstellern, UNetbootin hab ich auch schon einigemale bemüht, das gibts in Versionen für Windows, Mac und Linux. Prozedere an sich immer dasselbe. Man wählt das heruntergeladene Linux-Image, dann den USB-Stick und lässt dann das USB-Bootmedium erstellen.

Lubuntu installieren: an sich ist der Installer komplett selbsterklärend, orientieren kann man sich dran, wie im Ubuntuusers-Wiki die Xubuntu-Installation beschrieben wird – im Prinzip läufts exakt so ab, nur dass eben mit Lubuntu ein besonders schlankes und ressoucenschonendes Linux installiert wird.

Nachdem man sich seinen Hauptbenutzer angelegt und das frische Lubuntu gestartet hat, gehts los. Kurze Voraberklärung, was wir tun:

  • Wir legen drei Benutzer an: für deutsche, englische und arabische Benutzung
  • Wir installieren alle notwendigen Sprachen
  • Wir legen unter den jeweiligen Benutzern die passende Sprache und Tastaturbelegung fest
  • Fertig!

Es wird weitere Möglichkeiten geben, Mehrsprachigkeit anzubieten, mein erster Gedanke war, das über ein Bashscript zu machen, das man dann einfach auf dem Desktop anklickt, das alles notwendige umstellt, aber ich glaube, die Benutzerlösung ist sauberer, einfach und bietet auch die Möglichkeit, die ganze Home-Ordnerstruktur auch zu übersetzen.
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SEOs und gesellschaftliche Verantwortung: Optimierungspotential!

tl,dr: Selbst in den Bereichen eigener Expertise sondern Vorzeige-SEOs Zeug ab, bei dem man in die Tischkante beißen will. Insbesondere die eigene Rolle beim Prägen von Netz- und damit gesellschaftlicher Realität ist den Akteuren offenbar nicht unbedingt bewusst, und das ist scheiße. Denn sie haben Reichweite und generieren soziale Wirklichkeit und Normalität.

Zwei Aufhänger für ein generelleres Problem, das ich mal drastisch in den Raum stellen will. Ich bitte drum, dass sich niemand persönlich gepisst fühlt, ich kenn selber die Grenzen des im Alltagsgeschäfts bisweilen Möglichen, aber fänds gut, wenn das mal mehr zur Sprache kommt. Weiter schreibe ich besser und unterhaltsamer, wenn ich mich aufrege. Drittens: ich halte es für wichtig, dass man sich so und genau so öffentlich äußern kann, auch und gerade, wenn es um die eigene Branche geht.

Beispiel 1: Björn Tantau zu No-Go’s in Social Media.

Ich weiss nicht, welcher Algo mir den vier Wochen alten Artikel in die TL spülte, aber es grauste mir. „Wirklich niemals“, „never ever“, die Überschrift lässt keinen Zweifel am Allgemeingültigkeitsanspruch. Es folgt Triviales (Contentklau, Lästern über den Chef), schlicht falsches (Gerüchte), irrelevantes (Einkünfte), nicht ganz verkehrtes („Nächste Woche Urlaub!“-Einbrechereinladungen) und vages Allgemeingeraune („Was du nicht öffentlich haben willst“).

Sechs Punkte in Kurzzerlegung, 7 ist mir wichtiger. Dass sich der erste Punkt (Beleidigungen, Verletzendes) elegant drum drückt, „bestimmte aktuelle Themen“ zu benennen (es gäbe ja ausreichend linkbare Beispielfälle von rassistischen Arschlöchern, deren Chefs es dankenswerterweise niemandem zumuten wollten, mit jemandem zu arbeiten, der Menschen verbrennen will), das ist halt keine Eier in der Hose, aber geschenkt. „Gerüchte“ über Personen stehen en Masse im Netz und es soll Leute geben, die kriegen Geld dafür, sie zu verbreiten. Dass Contentklau und Chefdissen recht weit oben stehen, nun, die Prioritäten kann man natürlich setzen, auch geschenkt und gesellschaftlich eh weniger relevant. Und dann der letzte Punkt, „Alles, was du von dir generell nicht auf Dauer online sehen willst“: wird vage ausgerollt, mit einem (gekauften? sinnfreien?) Link garniert und darüber der „Wenn das die Runde macht, kriegst du vielleicht keinen Job“-Zaunpfahl geschwungen.

Der letzte Punkt regt mich am meisten auf, weil da eben pauschal ein „Lass das sein!“ gerufen wird und eben mal ein Social Media-Experte gepflegt ignoriert, dass sich über Social Media permanent eine erhebliche Zahl von Menschen mit für sie riskanten Meinungen, Ansichten, Zielen unter diversen totalitären Regimes bewusst Risiken aussetzen und das so richtig und wichtig ist wie nur was. Dass es eine Unzahl von Themen, Gruppen, Netzwerken gibt, die sich selbstredend mit Themen auseinandersetzen, die man nicht in der Zeitung lesen will, sei es Sexualität, HIV, Depression, whatever, diese Topics finden nun mal nicht mehr nur in geschlossenen (und kaum zugänglichen) anonymen Foren statt (FSM sei Dank). Und dazu heißts nun kaum verklausuliert „Sprecht da drüber nicht online“ und niemanden störts. Plus besagte Partybildwarnung, zu der ich mich von nebenan zitieren will: Weiterlesen…

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Freifunk in Wuppertal: Knoten +1, Inspiration +x

Freifunk Wuppertal, der schafige Teil

Freifunk Wuppertal, der schafige Teil

Man kann draufkommen, welches wohl meiner ist.

Jedenfalls, eher auch im Rahmen der Flüchtlingsgeschichte gerade bin ich wieder auf meine ewige Baustelle „Freifunk“ gestoßen und dachte, jetzt mach mal endlich. An sich hätte das ganze letzte Woche schon fertigwerden sollen, aber die tödliche Männergrippe und eine experimentelle Firmware für den vorliegenden Router taten mir einen Strich durch die Rechnung.

Heut abend ist die Geschichte aber nun tatsächlich live, hat nen Uplink und scheint mir die Netzwerkstruktur rund um Utopiastadt doch ein wenig zu verbessern.

Es gibt Anleitungen, Infos etc. zum Thema galore, an der Stelle will ich mich gar nicht groß in Setupgeschichten verbreiten, eher so ein, zwei Details aus dem „großen Bild“.

Es ist einfach. Wer schon mal ein paar Router mit neuer Firmware versehen hat, wird mit dem eigentlichen Setup keine Probleme haben.
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Rassisten, Facebook und Blockwarte: Natürlich kann der Arbeitgeber Bescheidkriegen

Zwei Sachen treiben mich grade in der Facebook/Auf Nazis beim Arbeitgeber hinweisen/Löschen oder Strafverfolgen/Nippel vs. Nazis-Diskussion um. Zum einen: Natürlich darf man Rassisten beim Arbeitgeber melden, und das Unbehagen ob der „Blockwartartigkeit“ braucht kein Mensch dabei zu empfinden. Und natürlich ist Facebooks Nippel böse, Nazis hinnehmbar-Haltung zum Kotzen, aber das „Facebook lösch endlich“-Schreien ist mir eher unheimlich.

Das Facebook-Hetzer melden/Blockwart-Ding halte ich für ein komplettes Äpfel/Birnen-Phänomen. Man möge sich erinnern: ein Blockwart müht sich, das mitzubekommen, was eben nicht öffentlich, im Geheimen, im trauten Kämmerlein besprochen wird. Er berichtet von Sachen, die für ganz bestimmte Ohren sind und eben nicht für die Öffentlichkeit. Wenn an meiner Schlafzimmerwand gelauscht wird und anschließend verschiedene Akteure informiert werden, dass ich ein Faible für eine Melkfett-Ganzkörperbeschmierung mit anschließenden unaussprechlichen Praktiken habe und ich anschließend dadurch Repressionen erleide, dann ist das das Ergebnis von Blockwartmentalität und Denunziation.

Wenn ich mich hingegen mit einem Schild „Melkfettficks machen Laune!“ auf den Marktplatz stelle und auf Nachfrage allen Interessierten detailierte Einblicke gebe, dann brauche ich mich nicht beschweren, wenn das nicht nur interessierte Brüder und Schwestern im Geiste mitbekommen. Und genau dasselbe ist der Fall, wenn sich jemand öffentlich rassistisch und menschenverachtend äußert. Das kann der Arbeitgeber natürlich gerne mitbekommen, und natürlich kann er den Rassisten dann rausschmeissen. Es werden Leute wegen ganz anderen Sachen entlassen, und wenn der Kollege gelegentlich öffentlich bekundet, bestimmte Personengruppen gern im Gas zu sehen, dann ist das ein Problem für Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden, und ich will nicht gezwungen sein, mit solchen Leuten zusammenzuarbeiten. Weiterlesen…

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Nein, ich sollte besser jung sterben (Betrachtungen zur Volksbankwerbung)

Der Puff-Werbeoffensive letztens fand ich per se ja eigentlich sympathisch, aber die letzten zwei Tage fiel mir auf dem Heimweg ein Großplakat auf, das ich erst nicht direkt zuordnen konnte und eher in Richtung „Was provokantes von Brot für die Welt“ eingeordnet hatte, um dann festzustellen, nein, ist Volksbank. Anschließend wusste ich nicht mehr so recht, auf wievielen Ebenen mir das falsch vorkam.

Volksbank-Werbung

Volksbank-Werbung

Was soll man antworten? „Klar kann ich!“ – dann ist man wohl nicht die Zielgruppe. „Hm, eigentlich nicht.“ – und dann wirds ausgerechnet die Volksbank richten? „Nein, und ich lebe in einem stinkreichen Drecksland, in dem man sich ernsthaft diese Frage von einem verfickten Werbeplakat stellen lassen muss!“, kommt mir noch in den Sinn, aber ich vermute, das ist nicht intendiert.

Arbeitshypothese: das ist eben provokant an junge Leute gerichtet, die sich darüber keine Gedanken machen und deren vermutete YOLO!-Haltung da überspitzt hinterfragt werden soll. Nichtsdestoweniger, ich finds einfach nur supergruselig und les da nur ein „Wir sind inzwischen soweit, dass man sich durchaus ernsthaft Gedanken machen muss, besser früh zu sterben als alt zu vegetieren“. Ich mag da sensibilisierter als andere sein, aber das ist mal nicht wirklich an den Haaren herbeigezogen. Weiter halte ich mich an sich für recht schmerzfrei, was Werbung in allen möglichen geschmacklichen Ausprägungen angeht, himmel, wann reg ich mich schon mal über Werbung auf, und an sich reg ich mich ja auch nicht auf, ich bin nur ein bisschen rat- und auch fassungslos. Liegts an mir?

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Blogger für Flüchtlinge. Auch Böse Menschen(tm) können helfen.

Blogger für Flüchtlinge ist eine Gute Sache und es ist mir etwas peinlich, dass ich grade nur mit negativen Assoziationen hier meinen Kommentar dazuschreibe: ein wenig Geld rübergeschaufelt hab ich insbesondere mit dem guten Gefühl, wie sehr das die Naziarschlöcher ankotzen muss, und den „Das will ich unterstützen“-Gedanken hatte ich mit dem ersten Gedanken, dass ich das trotz des Mit-Initiators Nico Lumma mache, dessen weichgespültes Sozengetue und Springer-Engagement mich nerven. Aber was dem Fick, auch böse Menschen können helfen.

Auf einfach-lecker-essen stieß ich drauf und über den Link wiederum zu den Blogrebellen, deren Artikel mir dann recht schnell klarmachte, dass ich nicht bloss hier vor Ort ein wenig was tun könnte. Speaking of: das nicht ganz einfache Helfen in Wuppertal ist nach wie vor ein Thema und wenn ich da weitere Infos hab, wird mans hier lesen, bislang ist die Situation in Sachen Koordination/Strukturen aber unverändert.

Insofern: hier kann man ein paar Menschen mit Spenden unterstützen, die das ganz sicher verdammt gut brauchen und benötigen. Und das schöne: es geht natürlich aus Solidarität und schlichter Menschlichkeit. Es geht auch einfach mit dem guten bösen Gefühl, dass es die diversen widerlichen Arschlöcher ganz massiv ankotzt. Sucht euch die Motivation aus, funktioniert beides ganz prächtig.

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Heiko Maas lügt und Merkel will sich von Rassisten wählen lassen

Ich mag die provokante These kurz hinterfüttern. Heiko Maas behauptet, man müsse „mit aller Härte des Rechtsstaats“ gegen die rassistischen Brandstifter vorgehen. Dass das gelogen ist, weiss jeder, der schon mal vor einem Castor oder einer Stuttgarter Bahnbaustelle saß.

Dass das auch gar nicht in dieser Form gewünscht ist, allenfalls eine Alibibehauptung, weil sich die aktuellen Zustände ja scheisse aussehen im Ausland, nun ja, es ist ja nicht so, dass brennende Flüchtlingsunterkünfte, eine durch alle Schichten rassistische Gesellschaft und eine rechtsblinde, naziunterwanderte Bullerei erst seit gestern hier Probleme sind, von NSU-Versagen und den vergangenen Übergriffen ganz zu schweigen.

Und das Schweigen Merkels ist in seiner dröhnenden Lautstärke nur dadurch noch ansatzweise erklärbar, dass sie eben ein Problem damit hat, den Rechtsaußen-Faaschowählerkreis zu verprellen, von dem sie offenbar lieber selber das Kreuzchen hat, auch wenn man dafür eben nichts tun darf, wenn der Mob die Asylanten anzündet, sondern eben nur vage fabulieren darf, was so alles möglicherweise „Deutschlands nicht würdig“ ist. Wenn man hier eh keine Wähler haben will, wäre es das Leichteste, klare Kante zu zeigen, allein, man will sie wohl.

Augenwischerei, Lüge und Tolerieren eines rassistischen, mordenden Mobs in .de, man überzeuge mich gerne vom Gegenteil. Mit Taten, bitteschön.

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CCCamp15, Rückblick

Das INternet zerstört mein Leben.

Das Internet zerstört mein Leben.

So, ein letzter Rückblick, und vor allem ein paar Bilder. Das Internet zerstört mein Leben, und entsprechend war das Camp dieses mal von meiner Seite her außergewöhnlich entspannt. Klar hatte das damit zu tun, dass ich das erste mal mit großem Zelt, Auto, Grill und richtig schönen Gemütlichkeitsaccessoires unterwegs war und man mit „schmalem Gepäck“ (was auf dem Mopped in den Rucksack passt (automatisch mehr in den Hackcentern und Vortragszelten unterwegs ist. Hier kann man aber nach Belieben nachholen – Vortragsprogramm ist weitgehend komplett aufgezeichnet und zum nachholen veröffentlicht. Ich hab auch einige nachzuholen (die Torifying Tale!), aber das wird sich weisen.

Aluhut-Workshop: The Alu Basecap

Aluhut-Workshop: The Alu Basecap

Aluhut-Workshop: Gerüstet fürs Gewitter

Aluhut-Workshop: Gerüstet fürs Gewitter

Außerdem ist es ja nicht so, dass wir nur gegrillt und gefaulenzt hatten. Wir haben Aluhüte gebaut! Es denkt sich nachweisbar leichter und freier!

Zelte bebadgern

Zelte bebadgern

Dass „Badger badger badger“ der Titelsong des Camps werden sollte, schlug sich leider vor Ort nur selten nieder. Wir bebadgerten zwischenrein die Zeltnachbarschaft mit dem Zehnstundenmix, ich kanns empfehlen. Kinder, das war eins der ersten Memes, know your history!

Selfiecam, Leiwandville

Selfiecam, Leiwandville

Selfiesoup, Resultat

Selfiesoup, Resultat

Das Leiwandvilel hatte eine Telefonzelle aufgestellt, in der unter anderem ein Knopf für eine Selfiecam war. Man wusste nicht genau, ob sie tat – die ersten zwei Tage nicht, soweit ich sah, aber dann tat sie irgendwann. man merkts, wenn man auf den Knopf drückt und dann die Cam-LED kurz aufleuchtet. Ohne Knopfdruck keine klarheit. Anschließend ist man auf Soup.

Weiter natürlich die obligatorischen Nachtbilder – wobei hier das aktuelle iPhone leider immer noch an Grenzen stößt. ich mag anmerken, dass es aber auch die geilen kameras schlicht nicht hinbekommen, da die Atmo auch nur annähernd zu kriegen.

Fairydust, obligatorisch

Fairydust, obligatorisch

Campbeleuchtung und Campnatur

Campbeleuchtung und Campnatur

Viele schöne kleine Details. Schon zum Aufbau wurden einige Bäume bestrickt. Das Purpurtentakel vermisst einen Saugnapf und scheint den eigenen Schrumpfstrahl abbekommen zu haben, aber man begegnet ihm auch so gerne.

Guerillaknitting

Guerillaknitting

Purpurtentakel

Purpurtentakel

Die Ziegelei erfuhr dann später einige Beliebtheit, als ich meine erste und einzige Camp-Evakuierung bislang erleben durfte. Wir schauten sie uns in leerem Zustand an, später beim Gewitter wurde das Gebäude wohl intensiv als Sicherheits-Unterstand genutzt.

Lore in der Ziegelei

Lore in der Ziegelei

Maschinen, kraftvoll

Maschinen, kraftvoll


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CCCamp15, Tag 3, Rad1o und Schöne Dinge

Rad1o

Rad1o

Ein wenig Unwetterwarnung gabs, aber bei der Warnung blieb es auch. Heute gut getimed angestanden und das Rad1o eingepackt, Bisher läufts in den Basiceinstellungen, mit Firmware/Updates rumspielen muss ich noch ein wenig den Rechner feinabstimmen, aber das war mir heute zu stressig.

Wir hatten ein wenig Kleinkram gelötet und ich bin seitdem als Nervfaktor deutlich kompetenter und besser ausgestattet: mit einem Primitivsynth, der die Tonhöhe durch lichtempfindliche Diode steuert, kann man enorm effizient Leuten auf den Geist gehen. Versuche, zusammen mit einer Drmmachine auch ordentliche Soundkulisse zu bauen, nun, wie solĺ ich sagen, es ist Luft nach oben.

Einiges erfahren haben wir über Geodomes, und ein paar Pläne im Kopf, für die wir wahrscheinlich auch mittelfristig mal den Lasercutter vom dev/tal bemühen müssen. Es stehen einige.

Geodome

Geodome

Geodome, tagsüber

Geodome, tagsüber

Ein wenig Vortragsprogramm auch, aber heute war ich ein wenig schwach bei der Auswahl, enttäuscht und verpasste dazu die TOR-Session. Egal, gibt Aufzeichnungen. Stattdessen bei Ruedi reingeguckt. Schauts euch an, es ist wichtig und macht mir Sorgen. Generell hab ich mich dieses Mal ziemlich ums Bildungsprogramm gedrückt, aber man kriegts ja mit. Hier mal Strem, dort sich mit Leuten unterhalten: eine Frauenorganisaton, die mit Drohnen Abtreibungspillen über die Grenze in restriktive Länder (Polen!) fliegt und dafür Ärger mit den deutschen! Behörden bekommt. Eine semiphilosophische Debatte über den Drohnenkrieg, und die ernüchternde Bestandsaufnahme von Constanze zum Bundestrojaner. Man geht viel schlauer und mit einigen Ideen weg, wenngleich Hoffnung ist immer so ne Sache.

Zumindest die Roboter scheinen von der Übernahme der Weltherrschaft noch entfernt, aber vielleicht liegt mein Eindruck an der Stichprobe.
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cccamp15, Tag 1, kurze Retrospektive

So, der erste richtige Camptag ist rum. Es war ganz passend, was wir dann neben Socializing und Sachengucken an Programm mitgenommen haben – wie man komplizierte Dinge einfach erklärt, dann eine zurecht gefeierte Netzpolitik-Session mit Markus und Andre, Infos aus dem NSA-Ausschuss und zum Schluss eine sehr erfreulich subversive Infosession zu zivilem Ungehorsam. Ich liebe die Startfolie.

Ziviler Ungehorsam FTW

Ziviler Ungehorsam FTW

Landesverräterspotting

Landesverräterspotting

Man kennt ja die Netzpolitikgeschichte, aber eine der „Kleinigkeiten“, die mir bislang nicht aufgefallen sind: das immense Echo im Ausland. Konkret: wie viele ausländische Medien sich bei Netzpolitik gemeldet haben und vergleichsweise entrüstet über den Vorgang berichteten. Wo sich mir eben die Frage stellt:
– ist .de in den Augen des Auslands wirklich so enie INsel der Seligen, dass man darüber so dermassen überrascht ist? (Ich denke, teilweise schon, grade auch ioerror verblüfft mich da immer wieder, wie er – zugegeben vor seiner Folie des in-den-USA-nicht-mehr-sicher-seiens – da die deutsche Freiheitlichkeit preist.
– und wenns so ist, wie sehen die Medien dann die Zustände in ihren eigenen Ländern? USA,UK geschenkt, aber grade, wenn dann irgend eine nepalesische Zeitung berichtet über zunehmenden Totalitarismus in Deutschland, was sind das für Hintergründe, Vergleiche, Vorbilder, abschreckende Beispiele usw.?

Auf alle Fälle anregend. Gestern waren dann auch nochmal R4dio-Ausgabeschlangen, aber das war uns dann ein wenig zu lange. Stattdessen Spaziergang übers Feld.

Elfenwald.

Elfenwald.

Hier läuft ein Hörspiel

Hier läuft ein Hörspiel

Nachts ists einfach wow. Tagsüber fanden wir unter anderem eine großartige automatisierte Crepe-Erstellung, die laufenden Aufbauten der Seidenstrasse (Rohrpost läuft leider noch nicht) und eine Latte anderer schöner Dinge.

Die Crepemaschine bzw. der benutzte Teig muss nach Anreise immer erst auf die lokalen Besonderheiten des Mehls angepasst werden. Einfacher ist das Seitenwind-Feintuning, da kann man einfach den Teigauslass drehen, damit es kein Loch in der Mitte gibt wie hier zu sehen.
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