Nerdecke: eine Frage in die Runde und ein Googleloch

Eine Nerdecke ist eine Ecke für Nerds. Dekoriert man eine solche Ecke, macht man das logischerweise mit Nerdeckendekoration, das ist die Dekoration einer Nerdecke und nebenbei wars bis vor kurzem ein Googleloch. Solche eine Nerdeckendekoration suche ich, und – das ist jetzt das Schwierige – in einer sozialverträglichen, öffentlichkeitstauglichen Form. Hint: Pizzakartons gehen nicht.

Ein wenig die Problemstellung umrissen hab ich nebenan im Westentor-Blog, und wer da nicht so das Auge drauf hatte: Sonntag in ner Woche, am 26.4. machen wir ganz hochoffiziell unsere Kneipe in Dortmund auf.

Kategorie: ich gegen die wirklichkeit, work in progress Tags: , . Permalink.

8 Responses to Nerdecke: eine Frage in die Runde und ein Googleloch

  1. Flo says:

    Frag mal Missi nach ihren Feeds bezüglich Gadgets und so Kram. Da sind tonnenweise Anregungen drin. Muß man ja nicht unbedingt kaufen.

    Hier gibts z.B. immer Anleitungen zum Selberbasteln: http://hacknmod.com/ Sehr geiles Zeux dabei.

    Ansonsten: Hey, freut mich mit der Keipe. Hab das nur durch Zufall mitbekommen. Also kannst Du mir nicht mehr davonlaufen wenn ich doch endlich bald(tm) mal auf einen Kaffee vorbeikommen werde. Ich wünsche viel Erfolg. Kommt von Herzen. ;-)

  2. Flo says:

    Sorry, falscher Link. Das da müsste es sein: http://hackedgadgets.com/

    Ich guck aber nochmal später. Irgendwie sah das Blog mal anders aus, aber ich guck es immer nur im Reader, drum hab ich das nicht mehr so recht in Erinnerung.

  3. tw_24 says:

    AOL-CDs … von jeder Version der Zugangssoftware mindestens eine, hybsch gerahmt. Allerdings ist fraglich, ob man derlei noch irgendwo finden kann (Compuserve-CDs wären auch nicht ganz schlecht …). Aber das machte eine solche Collection ja gerade zum Kult oder gar zu kulturell Wertvollem ;-).

  4. madchiq says:

    Dekoration?
    Pfft. Ich bitte Dich!
    Purer Glasbeton ist das einzig Wahre.

  5. ackerpaul says:

    ich kenne da jemanden, der hatte dereinst hunderte bis tausende von aol-cds, alldieweil er sich eine lampe basteln wollte – keine ahnung, was aus den cds geworden ist, aber man könnte sie entweder hybsch rahmen (s. kommentar 3) oder auch eine lampe daraus basteln.

    anasonschten gips auch die option elektroschrott aufzuhybschen. unser ha(us)m(ei)ster hat bspw. alte platinen mit kleinen mänchen, bäumchen und autochen vom märklindevotionalienhändler beklebselt und daraus surreale pc-schrott-märklin-landschaften geschaffen, die er in selbstgebastelten regälchen ausstellt. alternativ denke ich gerade an den selber gebastelten pc-tisch vom jh-mitte seinem ha(us)m(ei)ster, in dem eine plexglasplatte mit elektroschrott unterfüttert wurde – remeber?

    oder wie wäre es mit einer binärcodierten tapete?

  6. missi says:

    Ein Gedankenflug durch meine Wohnung, vielleicht ein paar Anregungen für dich:

    Nachdem du reinkommst, findest du hinter der Tür eine große Tafel, welche orwellianisch gewarnt (2+2=5) das Reallife ausschildert, stehst nach dem Umdrehen vor einem kleinen Whiteboard, an denen eine Handvoll alter Hardware mit diesen 1,99- Magneten vom gelben Schweden meine „nix vergessen?“ – Zettel festpappt. Danach gehst du durch den Vorhang und stehst vor meiner „Memory Expansion Line“. Das ist im groben ein Drahtseil mit etlichen RAM- Riegeln, die zusammen mit diesen … ich hab keinen Schimmer gerade, wie sie heißen, Gardinenklammern (diese kleinen silbernen Dinger halt) allen möglichen Kram festhalten, Postkarten, Todo- Listen, usw.. Nach rechts weiter kommst du dann irgendwann zu den „Backups“. Grundumrissen sind das Festplatten im Jewelcase. Die muss man sehen, eine Beschreibung bringt da nix, sprachlich sind sie witzlos. Generell kann man aber vieles machen aus alten Schwabbelscheiben, in deinem Fall vielleicht Untersetzer, den Arm als Kartenhalter, die Magneten halten im Zweifelsfall wohl auch Elefanten (in meiner Küche halten sie die Zeichnungen meiner Nachbarkinder am Spind fest), etc, pp.
    Im Büro hängt eine Backupkugel, das ist eine Discokugel aus Backupcds. An sich sind Discokugeln ganz schreckliche Überbleibsel, aber es regnete an diesem Abend da und ausserdem habe ich beim Basteln viel gelernt. So zum Beispiel, das Heißklebepistolen explodieren können. An diesem Ding klebt also nun mehr als Herzblut (die Backups), darum hat sie ihre Daseinsberechtigung. Untersetzer aus CDs kann auch niemand mehr sehen, den Untersetzerpart bei mir übernehmen Disketten. Aus denen kann man auch einiges machen btw., mit einer Lochpistole und Strapsen. (Ich meine Kabelbinder!) In deinem Fall vielleicht irgendwelche „ich stell was rein“- Boxen.
    Mein FSM aus Lankabeln ist noch in Arbeit, da fehlt mir noch ein wenig Material. (Gruß an Enno und Dominik :p)
    Beim Blickschweifen im Büro kommen mir noch ein paar andere Ideen, aber ich meine, dafür bin ich hier gerade an der falschen Stelle.

    Wenns garnichts wird mit der Kreativität: Es gibt große Glaswhiteboards (wie in meinem Büro, vllt. erinnernst du dich), das man an die Wand hängen kann mit einem Satz Stifte, dann können eure Gäste einfach selbst dekorieren.

  7. Korrupt says:

    Das klingt alles ganz hybsch. Vorweg: rattenbedingt kann ich dir ein paar Lankabel zukommen lassen, die fuer den produktiven Einsatz nicht mehr geeignet sind.

    Meine gedanken gehen grade auch immer mehr in Richtiung Patchwork, da war bisher nur der Gedanke „Naja, das ist dann halt ne Pinnwand“ – Gedanke ein wenig abschreckend. Ich denke, wenn ich da noch ein paar der genannten Ideen verbrate (Hardwarerelite sind wirklich schoen, schon allein, weil die Magnet-Pinnwand, die daneben haengt, auch schon eine Seitenwand meines alten Rechners sind), dann wird das was. Ein schoenes Motto fiel gestern, Frank meinte, sowas kann man ja zur „Social Bookmark“-Ecke ausbauen – so in RL und eben nicht bei Mister Wong.

    Das aergert mic btw. grade fast ein wenig – ich bin umgezogen, und hatte es da noch mehrfach vom Thema „Was schleppt man eigentlich alles noch mit sich herum?“ und fuehlte mich an sich immer recht beruhigt, weil ich nun doch auch regelmaessig entruempele. Grade stelle ich fest, dass da die eine oder andere E-Schrott-Kiste ein wenig besser aussortiert haette werden wollen…

    Ackerpaul, die CDs sind iirc schon beim Umzug TUE-BO den Weg ins Recycling gegangen. Schande ueber mein Haupt. Wer noch viele rumliegen hat: es *gibt* wohl Neonroehren, die duenn genug sind, dass man einen Meter CDs ueber sie drueberschieben kann und sie so „von innen illuminieren“ kann. Das war zugegeben immer so ein Projekt, das ich mal angehen wollte…

    Ganz grossen Dank fuer die Inputs, ich komm grade aus Zeitgruenden wenig zum schreiben und antworten :(

  8. missi says:

    https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=poster-fingerabdruck-von-analog-zu-digital-p-364 deckt im übrigen auch eine „ich weiß nicht, was dahin, aber irgendwie siehts kahl aus“- Ecke aus.

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