Nee, doch nicht…

Eigentlich wollte ich das Zeit-Streitgespräch zerlegen, nur ists grade oft so, dass fefe die Sachen alle immer schon geschrieben hat, wenn ich endlich mal in Ruhe an die Kiste komme.
Und auch eigentlich wollte ich aus meiner Mördergrube kein Herz machen und mal sagen, was ich angesichts dieses unsäglichen „Aber es ist interessant, dass Sie jetzt leugnen, dass es einen Massenmarkt von Kinderpornografie im Internet gibt.“ denke, aber ich kann mir vorstellen, dass ich mich dann wirklich strafbar mache.

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5 Responses to Nee, doch nicht…

  1. mike says:

    fefe hab ich hier ausnahmsweise nur zur Hälfte gelesen, und davon nur überflogen und auch Dir muss ich widerreden.
    Ich halte die Zeit-Geschichte für komplett Scheisse. Franziska und die Zeit (die im Übrigen auch nicht mehr ist, was sie nie war) haben sich 100% vorführen lassen, die 2-3 Dinger, die Fefe da dagegen anführt, kann man sich getrost in die Haare schmieren.
    Von der Laien jongliert herzallerliebst ihre Gesprächspartnerin an die Wand und für Fefe fällt dabei ein auf-die-Schulter-klopfen ab. Keiner weiss warum.

    Hier wurde 200% verloren, von der Leyen wäre nie in dieses „Interview“ gegangen, wenn sie nicht genau gewusst hätte, dass sie die Petentin intellektuell mit Links in den Sack steckt.

    Huch, nettes Stichwort. Das Einzige, was dieses Zeit-desaster zeigt, dass diese fürchterliche Frau nicht nur vor Lügen nicht zurück schreckt, sondern auch intellektuell Unbewaffnete zu schlagen weiss.

  2. Wie auch im Gespräch zwischen Piraten-Dirk und Knecht Ruprecht Scholz fehlt mir in diesem gespräch etwas Frechheit. Wenn die blöde F**ze solch einen Dreck vom Stapel lässt:

    von der Leyen: Der Kampf um Meinungsfreiheit war immer berechtigt. Aber diejenigen, die in den vergangenen Jahrzehnten oder Jahrhunderten um die Freiheit von Zensur gekämpft haben, taten das, weil sie anders als die Obrigkeit dachten oder ihre Religion ausüben wollten. Aber niemals, damit Bilder von Gewalt oder Kinderpornografie verbreitet werden können.

    dann darf, nein muss man sich als Gesprächspartner derbst verleumdet und persönlich beleidigt fühlen und darf ihr auch mal einen einschenken, sie bspw. fragen, ob sie (a) Drogen nimmt, (b) zu dumm ist, ihren politischen Gegner zu verstehen, oder ob sie (c) bewusst Aussagen verdreht, weil sie mit Argumenten nicht standhalten kann.

    Diese Sätze da oben sind eine unglaubliche Frechheit.

  3. Korrupt says:

    Frag ich mich grade, wie ich da emine Realitaetswahrnehmung justieren muss. Das „Himmel, da muss man doch der Frau ihre Luegen um die Ohren schlagen“ lag mir da auch ein paarb mal auf der Zunge. Ich sehe die Sachen meist (zu sehr) als Vorlage zum Dekonstruieren. *Immer*, wenn VdL den Mund aufmacht, kommt frueher oder spaeter die uebliche Scheisse raus,, die man einmal mehr als selbige entlarvt. Vielleicht nehm ich das zu einfach, seh zu sehr das „Je mehr sich da ansammelt, desto besser fuer uns“. Ich denk drueber nach, da ist eh was laengeres in Arbeit.

    PP, das richtig schraege ist ja, dass man sich gewoehnt. Wie schon angesprochen- immer, wenn die Frau ihren Mund aufmacht, frag ich mich, was ich diesmal bin, zu 20% kriminekller Kinderficker, oder Sympathisant, oder Hartkern-Digitalassi, oder was auch immer. Es nutzt sich irgendwie ab, aber an sich sollte es das nicht.

  4. mike says:

    Immer*, wenn VdL den Mund aufmacht, kommt frueher oder spaeter die uebliche Scheisse raus,, die man einmal mehr als selbige entlarvt.

    Eben genau das ist *schon wieder* nicht passiert, deswegen ist das „Interview“ komplett für die Katz.
    Die Frau hat (gefühlt) gänzlich unwidersprochen ihren Kaspersermon runtergebetet, sonst nix.

  5. Korrupt says:

    *ganz* so schwarz seh ich das nicht, aber ich sehe den Punkt. Mag sein, dass reinspielt, dass man selber die Gegenargumente bereits kennt und nicht so sehr drauf achtet, wie es fuers unbewaffnete Auge aussieht.
    Es ist aber auch ermuedend… ich hatte heute noch ein wenig Abgeordnetenwatch geguckt, und da ist immer noch, immer und immer noch dieselbe Leier. Ich will nichts schoenreden, ich finds trotzdem eine erstaubnliche und vor allem mutmachende Leistung, dass man in einem *so* technischen und *so* schwer zu „biegenden“ Thema wie diesem Populistenschlachtfeld so einen Dreh reinbekommen hat. Aber klar, damit koennen wir uns nicht zufriedengeben.

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