Das Flehen nach Terroranschlägen: Dreimal angefangen…

…hab ich grade mit einem Blogbeitrag, in dem ich die These vertreten wollte, dass die aktuell regierende Koalition außenpolitisch nach der letzten Bombardierung in Afghanistan und innenpolitisch nach dem andauernden penetranten „Wir scheißen auf Grundrechte“, dem offensichtlichen „Wir scheißen auch drauf, was die Leute beschäftigt“, dem ganzen inhaltslosen Wahlkampfnichtgefasel und dem sonstige Gebettel nach konsequenten §20GG-Auslegern nur ein Ziel verfolgt: endlich einen Anschlag nach Deutschland zu kriegen. Und nicht mal das kriegen sie gebacken, die Flaschen.

Nach den Toten beim jüngsten Leute-Zusammenbomben, der fortgesetzten Abstreiterei, dass wir Krieg führen und der sich weiter anschließenden wahlkämpferischen Inhaltsleere muss ich aber neidlos anerkennen: sie habens versucht.

Und ich krieg ein wenig ein schlechtes Gewissen, weil ich dazu eben noch diese drei Absätze zusammenbekomme und ansonsten denke, nee, lass mal. Ich hoff, es ist ein kurzer Durchhänger.

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2 Responses to Das Flehen nach Terroranschlägen: Dreimal angefangen…

  1. kkanzler says:

    kannst dich trösten, hatte mir gestern auch schon überlegt, mich darüber aufzuregen, aber das is halt wirklich nur verschwendete energie. bei so viel geballter unfähigkeit auf einem haufen wäre das schlicht und ergreifend trollfutter, da sind die 3 absätze schon fast zuviel.
    und himmelherrgottnochmal, es is halt auch einfach nicht mehr so einfach, den leuten angst einzujagen, solange da immer noch irgendwelche spinner rumrennen, die den leuten erklären, dass man sich auch einfach selbstständig informieren kann und auch das hirn benutzen darf. ganz klar – DAS INTERNET MUSS WECK!

    oder ums mit fefes worten zu sagen:
    „WIR SIND SO GUT WIE TOT!!!11!eins!ELF

  2. Korrupt says:

    Nun ja, das eine und das andere haben ja miteinander zu tun – das Netz dient ja grade dazu, hier Widersprüche aufzudecken, an oberflächen zu nkratzen, und das „muss erch!“-Geschreie geht natürlich auch darum, grade in diesem Kontext die Uhr wieder in friedliche und leichter verdummbare Zeiten zurückzudrehen.

    Auf der anderen Seite ist eben dann halt angesagt, auch zum x-ten mal nicht den Rant zu tippen, nach dem einem eigentlich ist, sondern ruhig und gelassen zu erklären, worums eigentlich geht und was einem daran schräg vorkommt. Und es sind ja dann auch die schönen Momente im Netz, wenn das jemand gut macht und entsprechend Verbreitung findet. Was das angeht, bin ich natürlich verzichtbar und wird das Netz nicht seinen Sinn verlieren, nur weil ich vermehrt wieder rante und nicht gelassen argumentiere, erkläre, wasauchimmer. Aber ist halt immer auch das „Wenns jeder macht…“-Ding :o)

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