Am schlimmsten sind die Normahlen. Eine Auflösung

Vor einiger Zeit ging mir die Frage „Woher verdammt nochmal kenne ich diesen Satz ‚Am schlimmsten sind die Normalen‚?“ im Kopf rum. Sowas macht einen manchmal komplett kirre, ich war schon drauf und dran, meine Bukowskisammlung von vorn nach hinten durchzugehen, es blieb dann aber bei Hot Water Music (kein Treffer).

Es gab einige „Nah dran“-Kommentare, allein, ich war sicher, ihn eben nicht wie nach KlausensAntwort, nämlich im Buch „Der Mann, der Eichmann jagte“ gelesen zu haben. (Wenngleich ich denke, dass der Satz dort auch die Inspiration für den Fundort war, an dem ich auf ihn stieß.) Gut aber, dass ich nun doch draufkam, denn das erinnert mich dran, dass ich den Buchtipp von tw_24 noch immer nicht angeschafft habe.

Der Satz fiel gegen Viertel nach sechs des Morgens, vor ungefähr dreidreiviertel Jahren, und getan hatte ihn ein #gulli-User namens „Eiszeit“ anlässlich eines Radiobattles zwischen missi und mir. Meiner Marotte, zitierte Chatquotes nicht durchzukorrigieren, verdanke ich das Nichtfinden des Satzes bei der Blogsuche seinerzeit. Manchmal liegts direkt vor der Nase.

P.S. Normalerweise vertrage ich falsch eingesetzte Dehnungs-h’s gar nicht. Im Kontext des frühmorgendlichen Kommentars zu einem Webradiobattle morgens um sechs mit paralleler Chatdiskussion um den 0wnage-Punktestand, zwischen Tracks von Kobayashii und R.E.M, bin ich aber geneigt, das ganze als eine durchaus interessante Mischung aus situationsangemessenem, treffendem Aphorismus, notwendiger Gesellschaftkritik und beiläufiger Hommage an den Deutschpunk zu betrachten.

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One Response to Am schlimmsten sind die Normahlen. Eine Auflösung

  1. missi says:

    Ich habe gelacht. Laut! Und es ist 2:05 in der Nacht. :p

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