Google Products, Places und Pains in the Ass

Haha, Aliteration. Wenn ichs schon angefangen hab, kann ich auch weitermachen mit dem gelegentlichen SEO-Content, nachdem ich schon zu Google Places-Bulkuploads speziell und der durchaus öfter gegebenen Notwendigkeit der „Erschließbarmachung von Daten“ für Google im Allgemeinen hatte.

Aber zu den Pains in the Ass. Products. Am 22. wurden strengere Richtlinien zur Datenqualität in DE und FR scharf geschaltet und ich hatte ein paar Datenfeeds, die dann doch (wie eigentlich immer) auf den letzten Drücker erst fitgemacht werden konnten. Klar, man weiss das alles Wochen vorher, aber wenns mehrere Beteiligte gibt, verschiebt immer wer die nicht ganz akuten Sachen, und da will ich mich ja auch nicht ausnehmen. Jedenfalls, am 22. war das Ding irgendwann gegessen (und wer mich gelegentlich etwas angespannt auf der dmexco am Googlestand am Rechner sitzen sah: das war deswegen), im gleichen Aufwasch hatten wir auch gleich Feed für ein weiteres Land gebaut, wo dennächst Google Shopping starten soll, und waren anschließend sehr entspannt, weil in *dem* Fall waren wir weit vor Deadline (nein, noch nicht bekannt) fertig.

Nun kriegten wir da – trotz weniger strikter Spezifikationen – eine Ablehnung. Und auf Nachfrage die info, dass Feeds entweder eine *prominent hervorgehobene* Produktvariante oder eben die *teuerste* Produktvariante oder eben *alle Produktvarianten* an Google übermitteln soll. Aktueller Stand der Dinge: es wird die meistverkaufte, mittlere Produktgröße samt Preis an Google übermittelt, auf der Shopseite sinds dann eben eine, zwei oder drei Varianten, je nachdem, wieviels eben gibt.

Aktueller Stand der Googlehilfe:

„Wenn mehrere Produkte auf derselben Seite angeboten werden, muss der Nutzer das richtige Produkt sofort finden können. Wir empfehlen, nur ein Produkt pro Seite anzubieten.
Für Varianten desselben Produkts empfehlen wir, URLs einzureichen, in denen die Variante bereits ausgewählt ist, auf die der Nutzer in Google Shopping geklickt hat.“

…und die Richtlinien:

„Der Preis auf der Zielseite muss dem Preis entsprechen, der in Google Shopping angezeigt wird. Falls die Zielseite mehrere Preise aufführt, muss der in Google Shopping angezeigte Preis dem sichtbarsten Preis auf der Zielseite entsprechen.“

Warum ich dadrüber tippere: ich lehn mich mal ganz weit aus dem Fenster und prognostiziere, dass sich das in absehbarer Zeit auch in anderen Zielländern dahingehend ändern wird, dass eben tatsächlich ein „prominentester“ Preis auf Zielseiten vorhanden sein muss, oder der Feed das hochpreisigste Produkt einer Zielseite übermitteln muss oder eben für jede unterschiedlich bepreiste Produktvariante ein separater Datensatz via Produktvariante geliefert werden muss. Wer mit Systemen unterwegs ist, die das problemlos rausfeeden, Glückwunsch, wer für sowas zu schrauben beginnen muss: mal schon ein wenig ins Auge fassen, dass da was kommt.

Wann, wie, warum? Die Datenqualität soll verbessert werden, das ist aktuell ein permanent laufender Prozess, der auch bei Google für einigen Stress und Hektik sorge, und zu guter Letzt: wann und wie verpflichtend das kommt, kann man natürlich (noch) nicht konkret sagen. Die Preis/Variantengeschichte kriegte ich per Mail von Google und anschließend noch von zwei Leuten aus dem Google-Shoppingteam telefonisch bestätigt, von daher, ich richt mich mal drauf ein.

Tja, und Places? Das war nicht nur der Aliteration willen, da wollte ich schon seit einiger Zeit mal andere Leute an einigen neuen Erfahrungen teilhaben lassen. Stattdessen muss ich mich jetzt aber aufregen, weil (mal wieder teils widersprüchlichen und teils hoch interpretierten) Infos zufolge schon seit Juli der Zyklus vom Places-Daten-ändern bis zum Ankommen der Änderung auf der Places-Page 8-10 Wochen vergehen sollen. Wer das Problem auch hat – ich freu mich immer über ein „Du bist nicht allein“ jenseits der Helpcenter-Beschwerden. Konkret hab ich hier einen etwa 4-6 Wochen alten Places-Feed, wo alle gewünschten Infos im *Backend* wunderbarst drinstehen und keinerlei Anstalten machen, irgendwann mal auch zum Frontend rauszukommen. Es ist eine verkehrte Welt, und ich prangere das an.

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