Kurze Distanzierung…

…von uns Jörg. Dafür nich. Ernsthaft, eure Klopperei find ich mehr als albern, und welche Seite da bekloppter unterwegs ist, will ich dereinst nicht beurteilen müssen. Ich weiss, ich weiss, es sind immer die anderen, aber ich glaub, mit beiden Seiten gelegentlich über einiges gequatscht und von beiden Seiten allerlei schräges mitbekommen zu haben. Dass da mal der Geist ruhen gelassen wird, glaub ich zwar nicht dran, hielts aber an sich für die beste Lösung. Mario hab ich auch schon gelegentlich erzählt, was ich alles bekloppt find, von daher, mein „dafür nich“ an deine Adresse ist da doch leicht bis überfällig.
Ich nehm an, ihr lehnt alle Gewalt ab, deswegen deute ich bloss an, dass ich manchmal da ne Fightclub-Lösung sympathisch fände. Sich mal treffen, derbe aufs Maul schlagen, und wenn wer aufgibt, ist der Kampf vorbei. Und anschließend: Ihr verliert KEIN WORT über den Fight Club.
Gewalt löst keine Probleme, ich weiss. Aber stattdessen mal alternativ sich unter den Tisch saufen? Radeberger Ostbier vs. bairisches Erdinger? Fingerhakeln? Weisswurst-Borschtsch-Wettessen? Radiobattlen? Und danach einfach sich gegenseitig im Speziellen und die Welt im Allgemeinen wieder in Ruhe lassen?
Also, ich fänds gut. Aber wahrscheinlich ists zu spät.

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8 Responses to Kurze Distanzierung…

  1. Stoerte says:

    „eure Klopperei?“

    Evtl. führt Jörg einen Kampf gegen Windmühlen, letztendlich ist das aber eigentlich auch irgendwo sympathisch, wenn auch sicher unvorteilhaft und also aus gewissen Gesichtspunkten unklug für ihn.

    Kann man sowas auch über Mario sagen, das Mario, was unfähig aber frech genug ist Karl Kraus zu zitieren oder über das bürgerliche Irgendwieadelige? Rhetorische Frage.

  2. Korrupt says:

    hybsche URL :) Wie gesagt, die Parteien schenken sich wenig, das mein Eindruck, und einen an der Klatsche haben wir eh alle. Ich halte sowohl Joergens Strategie fuer bekloppt wie auch Marios Kram fuer unglaubwuerdig und kontraproduktiv. Das wissen auch beide. Ich werd sicher nicht anfangen, moralische Urteile zu faellen, das ist eine der Sachen, die ich mir da wirklich nicht zugestehe. Aber das alles von *beiden* Seiten bekloppt zu finden, ich mein, das kann ich mir erlauben und tus hiermit.

  3. mike says:

    Veto zu kontraproduktiv. Ich nehme stark an, dass da jemand mit dem „kontraproduktiven“ Kram Bündel viereckige farbig bedruckte Papierscheinchen davonträgt.
    Das ist alles andere als kontraproduktiv. In dem Sinne gleich ein Veto zur Moral hinterher; Du musst natürlich nicht Parasiten und Betrüger moralisch verwerflich finden, aber die Leute in einen Topf schmeissen, nur weil sie verbal auf ähnlicher Ebene kommunizieren – ich weiss nicht.

  4. Stoerte says:

    Kann mich da da nur mike anschließen, hier haben wir naiv-idealistische vs. kapitalistische Interessen; nicht besonders gleich.
    Nebenbei bemerkt erinnert mich das Echaufieren vom RA Tanja über diesen ungleichen Kampf immer daran, wie eine kleine, eher lokale Wochenzeitung bei uns aufgab, ganz einfach, weil sie sich die Prozesskosten usw. nicht leisten konnte nachdem sie die Dinge bzw. lokalen Politiker beim Namen genannt hatte. Bekommst du da keinen Hass?

    Kurzum: Deine Argumentation, das ganze auf das Gebahren zu reduzieren, ist nicht allzu schlüssig, Korrupt.

  5. Greg says:

    Die „Fightclub-Lösung“ könnte man doch schön beim nächsten Promi-Boxen einbauen. Bewerten mag ich den Dauerstreit auch nicht. Das ist alles irgendwie… naja, mal packt sich halt an den Kopp.

  6. madchiq says:

    Schlammcatchen sag ich! Oder ein Wettbewerb im Waschen schmutziger Waesche, respektive Teller!
    Pah, Fightclub. Wieso sollen hier noch heroische Momentaufnahmen geschaffen werden…

  7. Korrupt says:

    Ich zweifle dran, dass da irgend jemand gross verdient. Allenfalls die Anwaelte. Das waere fuer mich auch alles nachvollziehbarer, wenn da wer wirklich Reibach schlagen koennte, nur glaube ich nicht dran. Bei Reinholz wird kaum was zu holen sein, und Dolzer wird zumindest gute Anwaelte haben.
    Was Mario macht, finde ich in einigen Beziehungen fragwuerdig, in anderen vor allem unclever. Wenn ich Mario schaden woellte, wuerd ichs anders als Joerg anstellen. Wenn ich Joerg schaden wollte, wuerd ichs auch anders wie Mario oder GvG tun (bzw. mir vor allem ueberlegen, obs das wert ist bzw.mir was bringt).
    Das „Reduzieren aufs Gebaren“ mag ich da durchaus als Kritik akzeptieren. Das tu ich ein Stueck weit. Mein Eindruck ist hier eben, dass da ein Konflikt inszeniert wird, von dem niemand was hat, der auf der Moralschiene von Akteuren gefahren wird, die Moral beide nicht wirklich gepachtet haben. Loose-Loose-Situation in meinen Augen.

    Bevor wer kommt damit: ich hab die Moral auch nicht gepachtet. Aber ich glaube, weniger mit ihr rumzukeulen als andere, denen das auch nicht wirklich besser zu Gesicht steht.

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