Gestern und heute…

…das wollte ich schon ewig mal machen. Ich hatte meine erste Hausarbeit an der Uni auf nem Amiga 500 getippt. Seite für Seite, weil das WordPerfect für den Amiga nicht zu Seitenumbrüchen zu bewegen war. Das hing wahrscheinlich mit dem DeskJet-Klon von Fujitsu zusammen, den ich zum Drucken hatte.
Jedenfalls, danach schaffte ich mir irgendwann einen 486 DX 33 an. Den malte ich irgendwan lila an und innenrein noch ein Schaf.

Lila Laptop mit Schaf

Der bootete dann in ein Menu namens „Blut und Gemetzel“, „Schweiss und Traenen“ oder „Besuch im globalen Dorf“, weil die 3,7 MB nicht Doom, Internet oder Word auf einen Haufen zuließen. Ins Netz gings mit einem 14.4-Modem, Doom zockten wir über Nullmodemkabel. Und der Bildschirm war 640×480 in, ich meine, 256 Graustufen.

Heute bin ich mit diesem Denkbrett unterwex.

Denkbrett Ich habs von Herzen lieb. Und an und für sich wollte ich die beiden nebeneinander aufnehmen, letzes Jahr zu Weihnachten. Aber die zwei Bilder, als die zusammenstanden und auch das Lila Laptop aufgeklappt war, die waren irgendwie nicht auf der Speicherkarte. Naexxtes mal.

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4 Responses to Gestern und heute…

  1. Flo says:

    Wie kannst Du es wagen, einen Laptop lila anzumalen? Lila ist die Farbe der Kühe und sonst nix. Ne, ehrlich, schick. Mach mal bitte bei Zeiten ein Bild vom Schaf. Das würde mich gar interessieren.

    Dafür sieht das schwarze fast so stylisch fertig aus, wie meins. Aber Du kannst ja noch daran arbeiten. Es sollten aber schon ein paar Tasten fehlen, so wie hier. Und wenn man es umdreht sollte soviel Tabak usw rauskommen, daß es noch für eine Kippe und mehr reicht! Also streng Dich an! :)

  2. ackerpaul says:

    och menno,… wenn du uns schon an deinem schreibtisch teilhaben lässt, dann könntest du wenigstens vorher mal aufräumen. dreckspatz!

  3. Korrupt says:

    Kommt noch schlimmer, ackerpaul :)

    Flo, ich weiss nicht, obs enttaeuscht – stylish fertig isses nicht mal, ich denk, das liegt entweder am Blitz oder dass Denkbretter per default stylish fertig aussehen.
    Das mit dem Tabak hatte ich schon, aber nicht mit dem IBM. Das steht dann doch meist im Nichtraucherbuero. Ich hab mir irgendwann mal ne schleppi-ahnliche Tastatur fuer den Desktop geholt, einfach weil in die nicht mehr so viel reinbroeselt. Fuer ne Kippe reichts in der Regel nicht mehr, wenn man die ausschüttelt, aber dieses klassische Glücksgefühl, wenn man mit dem Staubsaugerschlauch ueber den Tisch geht und das gebroesel verschwindet und Tisch zum Vorschein kommt, das stellt sich auch bei der ein.
    Aber du bringst mich auf ne Idee. Ich dreh ja mit Filter, und Filter neigen dazu, auszugehen. Weshalb ich nach dem Filterkauf gelegentlich Filter strategisch in der Bude verteile, damit ich welche finden kann, wenn sie aus sind und ich denke, verdammt, irgendwo muessen doch noch welche liegen.
    Analog dazu eine Tabak-Notration? In der Tastatur waer natuerlich schick, aber schon sehr wuerdelos. Abpacken muesste man sie auch, da sonst der Tabak so austrocknet. Auf Arbeit liegt noch eine halb volle Schachtel tschechischer Gauloises rum, bei dem Killerspielbild sieht man sie. Die kann ich aber auch nciht rauchen, das ist wirklich das Zigarettenaequivalent zum Zwergenbrot. Irgendwas muss ich mir da noch ueberlegen.

  4. Pingback:Mein Denkbrett. Ein Nachruf. | Tales from the Mac Hell

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