Sven Regener ist ein Arschloch

Nicht wegen seinen vor einiger Zeit etwas umstrittenen Ansichten zum Internet und zum Urheberrecht. Sondern wegen seinem Statement, das ich gerade auf WDR5 im Radio zu hören gezwungen war. Angesprochen auf seine Urheberrechtsstatements und wie er die Situation nun nach den NSA- Überwachungsenthüllungen einschätzte, sagte er sinngemäß, er fände es ja insbesondere beängstigend, was die Unternehmen an Daten sammelten, beispielsweise große amerikanische Suchmaschinen. Und dass das mit den Geheimdiensten doch klar sei, im Netz sei eine Email halt eine Postkarte und es wäre ja auch bescheuert, wenn die Geheimdienste nicht mit der Zeit gehen würden und noch überm Wasserdampf die Briefumschläge öffnen würden.

Ja, das wars. Als ob es ums Coolsein ginge, wenn Geheimdienste eben mal weltweit Menschenrechte und ganz nebenbei sowas wie die demokratische Verfasstheit ihrer Staaten abschaffen. Und so jemand erdreistet sich, Urteile über das Netz und seine Nutzer zu fällen, sich über die Urheberrechtslage im Netz zu echauffieren und dabei offenkundig einen Horizont zu haben, der am Rand der eigenen Brieftasche aufhört. Sowas will ich nicht mehr mit „Er weiss es halt nicht besser und man muss die Leute dort abholen, wo sie sind“ entschuldigen, denn so jemand will sich nicht abolen lassen, so jemand ist dumm, selbstgerecht und bösartig, so jemand nimmt es billigend in Kauf, dass andere mit noch weniger Ahnung als er durch sein wirres Gefasel weiterverblödet werden und so jemand ist ein Arschloch.

Nachgetragen: mp3-Link zur Sendung (Danke, Dirk!)

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2 Responses to Sven Regener ist ein Arschloch

  1. Pingback:Ach, Sven Regener! | Digitale Notizen

  2. vit says:

    Klare Worte für den Rumpel-Regner.

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