Trautes Heim…

…Glück allein. In zweierlei Hinsicht, ich bin wieder daheim in Bochum, niemand hat das Netz kaputtgemacht, solang ich nicht drauf aufpassen konnte, die Pflanzen haben meinen Urlaub überlebt und überhaupt ists gut, mal wieder in den eigenen vier Wänden zu sein. Achtung, es folgt viel unbezahlte Eigen- und Fremdwerbung, aber es ist mir ein Bedürfnis.

Ich muss nämlich die angefangene Quechua-Werbung fortsetzen. Denn trautes Heim hatte ich auch auf dem CCC-Camp, von dem ich ja das eine oder andere tickerte oder bloggte, und so sah das Heim dann aus:
Quechua 1second Zelt
Das Ding ist geil. Vor allem, wenn man drin Strom, Rechner, externe Platte und Gigabit-Ethernet hat. Aufgebaut, wie gesagt in Sekunden, abgebaut – nach dem zweiten, dritten mal dito. Auf dem CCC-Camp trotz heftiger Regengüsse perfekt dicht und angenehm. In Kirchheim hab ich bei meinen Neffen und meiner Nichte derbe punkten können, als ich das Ding in den Rasen schmiss, und sie kriegtens auch nicht kaputt. Wenn das Ding aufgebaut ist, kann man die Hülle nebenbei einfach mit nem Riemen ausstatten und als Laptop-Tasche plus Wasserflaschen-, Festplatten- und Buchbehältnis nutzen. Ging tadellos.

Wie gesagt – feine Sache, und ich liebe praktische Lösungen. Das 1Second ist eine. Ich mags vergleichen mit einem der Augenöffner schlechthin, was durchdachte technische Lösungen angeht: Unsere Mittel/Hochtonboxen der Bandanlage seinerzeit von Yorksville. Die Hochtöner haben eine recht geringe Leistungsaufnahme – mit entsprechend leistungsfähiger Endstufe (und das hatten wir eine) bläst man die als erste raus. Daher hatten die Dinger Sicherungen. Und nein, keine aus dem Elektroladen, sondern *Autorücklichtbirnen*. Ging zuviel Leistung auf die Hochtöner, leuchteten die Birnen, ging viel zu viel drauf, brannten sie durch.

Wir hatten uns gelegentlich amysiert, wenns aus den unbelegten Boxenbuchsen rausleuchtete, wenn wir zu laut waren. Ein extrem ernsthaftes „Verdammt verdammt clever“ mussten wir dann abgeben, als wir die Dinger wirklich mal abends um neun beim Soundcheck durchpusteten und feststellten, man braucht nur zur Tag/Nacht-Tanke zu fahren und dort verdammte Rücklichtbirnen zu kaufen, dann rennt das Gerät wieder. Und dieses Zelt da ist ähnlich praktisch und durchdacht – völlig anders, aber einfach clever.

Aber wie gesagt – grade bin ich auch froh, wieder in meinen vier Wänden zu sein. Hallo, Bochum.

Kategorie: ich gegen die wirklichkeit, mac hell 1: job. permalink.

4 Responses to Trautes Heim…

  1. Oliver says:

    Das Teil ist wasserdicht? Sag mal schauts nur so aus oder warum hast du dich da am Abhang plaziert? :o)

  2. trekmaster says:

    Fein, fein.

  3. katze says:

    na dann viel spaß daheim – laß es dir gut gehen! bis zum nächsten mal ;)

    ach ja – tolles zelt!

  4. Pingback:Mein Denkbrett. Ein Nachruf. | Tales from the Mac Hell

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