Meine Arsch knellt…

…weil so gewohnt bin ich das Radfahren dann doch nicht. Dass mir aber eher der Hintern schmerzt und die Lungen prima mitgemacht haben, das freut mich grade. Vier Leute waren wir bei der Firmenradtour, und der Tag fing mit den Ausreden Verhinderungsgründen schon extrem lustig an. Ich glaub ja, die anderen trauten sich einfach wegen der unsicheren Wetterlage nicht, insofern hatte es auch seinen gewissen Charme, dass wir bei perfektem Wetter nach Oberhausen radelten, leckerst dort gegessen haben und den Klettergarten zumindest mal anguckten – spassig sah der aus, aber wir gingen dann doch zum gemütlichen Teil des Abends über.
Was zu bemerken ist: zum einen, Radwege über ehemalige Bahnstrecken legen ist genial. Steigungen, Gefälle und Landschaft, wow.
Weiterhin: angenehme Ohrwürmer. „Gelsenkirchen“ von Georg Kreisler hatte ich über weite Strecken permanent im Ohr, was in der Natur der Sache lag, weil wir schließlich an Gelsenkirchen vorbeikamen, ich brauchte nur ewig, um draufzukommen, dass das Kreisler ist, den ich grade dauernd im Ohr hab.
Dann noch „O Superman“ von Laurie Anderson, und ich hätte mit der Ohrwurmsituation ganz zufrieden sein können, wenn nicht seltsamerweise immer mal wieder „Nein, meine Söhne gäb ich nicht“ von Reinhard Mey aufgeschienen wäre. Ich kanns mir nicht erklären, wirklich nicht.

Kategorie: ich gegen die wirklichkeit. permalink.

4 Responses to Meine Arsch knellt…

  1. beertocht says:

    Wie bitte? Radtour? Da haben sich die Herren Otto und Diesel so viel Mühe mit der Erfindung des Verbrennungsmotors gemacht und Du benutzt ein Zweirad ohne selbigen? Muss ich mir erstlich Sorgen machen? Da tun sich ja Abgründe auf.

  2. Korrupt says:

    Das ist eine einleuchtende Argumentation, der ich mich schon an anderer Stelle kaum verschliessen konnte… Von daher… ok, ich gelobe Besserung.

  3. Chris says:

    Ganz geil!

  4. davadda says:

    MIr hats auch sehr viel Spaß gemacht.
    Aber Du hast nicht erwähnt, dass Du sehr gut – und zwar holländisch – gespeist hast!
    Macht nix – habe ich ja jetzt getan.

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