Israel: kann man hinfahren.

Oh, Israel.

Oh, Israel.

Etwas Zeit mitbringen und nicht nur die „bekannten“ Orte abklappern: zwei Wochen Israel und insgesamt vier Standorte, an denen wir dann drei, vier Tage waren. Das war Israel und ich mags weiterempfehlen. Das ganze mit AirBnB, was dann wiederum dazu führte, dass man doch etwas mehr mit den Leuten zu tun hatte als mit Hotel oder sonstigem Pauschalkram. Das Land ist spannend, und der Kontrast zu dem, was man in .de so aus Israel mitbekommt, könnte größer nicht sein.

Erste Station: Zichron Ja’akov, ein Dorf bei Cäsarea, wo wir bei einem jüdischen Ehepaar unterkamen. Superliebe Leute, die eine Menge von Leuten und Umgebung wussten.

Wir schauten uns die römischen Ausgrabungen in Cäsarea an – riesig, ums mit einem Wort zu sagen – stiefelten auf dem Karmel herum und machten einen Ausflug nach Haifa. Letzteres war der einzige Teil der in Richtung „Enttäuschung“ ging – wenns dort schöne Ecken jenseits des Aussichtspunkt auf dem Karmel gibt, haben wir sie nicht gefunden, aber das mag an uns liegen. Wir erhielten von unserem Gastgeber ein paar Tipps für die weitere Reise, ließen uns sagen, für uns sei es völlig unproblematisch, wie geplant durch die Westbank zu fahren, er als Jude würde es lassen. Hier sei alles in Ordnung, dort wäre es aber riskant für ihn, wir sollten aber einfach bei den Militärcheckpoints fragen, ob/wo man ggf. nicht hinsolle, ansonsten alles gut. Tipp von ihnen weiterhin: Mei Kedem/Alona Park, wo das Aquädukt beginnt, das in Cäserea endet. Es gebe dort einen unterirdischen Tunnel, der an sich immer halb unter Wasser stehe, aber man könne durch und es sei grade im Sommer vor allem erfrischend.

Tunnel zum Aquädukt

Tunnel zum Aquädukt

Auf den zweiten Versuch – zum ersten wars schon zu – schafften wir es hinzukommen. Man steigt tatsächlich in den Stollen runter, den die Römer da irgendwann durch den Berg gemeißelt haben, und watet dann bis zu den Oberschenkeln im Taschenlampenlicht durchs Wasser.

Dann weiter Richtung Norden. Na’ura, ein kleines, vorwiegend arabisches Dorf auf halbem Weg zwischen Nazareth und See Genezareth. Dort bei einer arabischen Familie untergekommen, die die Westbankpläne vollkommen unproblematisch fanden und uns anboten, sie bei welchen Schwierigkeiten auch immer dort direkt anzurufen. Auch hier vor Ort sei das Miteinanderklarkommen durchaus prima. Recht erwartungsgemäß keine Freunde von Bibi, aber sein Sohn arbeitet im Kibbutz nebenan und das sei klasse und die Leute prima. Warm empfohlen wurde Banias, ein Naturpark Richtung Grenze zum Libanon, und die Stunde Fahrt lohnte sich sehr.

Dort entspringt der Hermon, ein Zulauf zum Jordan, weiter gibts einen Panstempel, einen Palast Agrippas und Kreuzfahrerbefestigungen. Dort fuhren wir dann zuerst hin und das nahm ein Stück weit schon Jerusalem vorweg, weil hier wie dort prärömisches, römisches, byzantinisches, kreuzfahrererstelltes und Nachzüglerarchitektur aufs schmerzfreiste übereínandergestapelt sind.

Historische Schichtablagerung

Historische Schichtablagerung

Historische Schichtablagerung, Erläuterung

Historische Schichtablagerung, Erläuterung

Die weniger geschichtsträchtige Ausfahrt war nach Gan HaSlosha, einer Art „Freizeitbad“. Weil grade das Opferfest losging, war es voll, und ich meine, *voll* mit arabischen Familien. Man fährt da hin mit der Familie, kompletter Tagesverpflegung, Grill, Kühlboxen und optional eigenem Pavillon und lässt es sich gutgehen. Das Ganze ist ein weiterer Fluss (der Amal), der dort entspringt, einen kleinen langgezogenen See mit ein paar als Dusche nutzbaren Wasserfällen erzeugt und so mehr oder weniger ein Naturfreibad schafft, wo man eben baden geht.

Freibad in Israel

Freibad in Israel

Sehr angenehm, weil frisch und supersauber, da eben fließendes und frisch entsprungenes Gewässer. Direkt um Eck ist der Kibbuz Nir David, wo der Sohn unserer Gastgeber arbeitet, wir fuhren spontan vorbei, durften aber nicht rein. Die Kibbuze sind da offenbar ein wenig eigen, früher gabs noch mehr „Arbeitstouristen“, dann hörte das auf und aktuell wirds wohl wieder ein wenig entspannter, aber so mit einem „Wir sind Turis und würden uns das gern angucken“ gings nicht. Unser Gastgeber meinte anschließend, wenn wir was im Vorfeld gesagt hätten, hätt er angerufen/was ausgemacht/uns was mitgegeben, aber wie gesagt, war eher spontan und nun, dann halt nicht.

Tiberias, See Genezareth

Tiberias, See Genezareth

Tiberias am See Genezareth. Ein bisschen entschärftes Haifa: an sich alles schön, aber niemand da und aus vielem nichts gemacht, wo man sich fragt, warum. Es gibt eine Strandpromenade, nur war die leer. Durchaus angenehme/leckere Restauration, wir waren die einzigen. Badestrandfähige Küste, aber außer einem Steg mit ein paar Motorbooten und diversem Müll nichts. Ein Wasserstandsanzeiger, der nichts anzeigte. Es war komplett eigenartig, und ich kann mich da auch zeitlich extrem schlecht orientieren: ist da jetzt Saison oder eben grade nicht? Ist da jetzt nichts los, weil nach dem Sabbat, oder weil grade Opferfest ist, oder spielt das gar keine Rolle? Überhaupt, Sabbat etc., Donnerstag Abend geht der an sich los und dann bis Freitag abend. Dadurch ist Mittwoch/Donnerstag so ein wenig das Freitag/Samstag-Äquivalent, in unserem Fall mit angehängtem Opferfest, und dazu kommt dann, dass das für die einen (die gläubigen Juden) eine Zeit ist, wo garnichts geht, für die anderen (die weltlicher orientierten), wo man Party macht. Je nachdem, ob man in überwiegend jüdisch oder arabisch bewohnten Gegenden ist, merkt man das eine, das andere, nichts davon oder irgendwas mittendrin, und wenn gar nichts ist, dann ist man vollkommen ratlos. Den Sinn für Wochentage zu verlieren, ist im Urlaub generell so eine Sache, aber Israel spielt da nochmal in einer Liga für sich.

Die Fahrt durch die Westbank war undramatisch, und bezüglich Tipps vom Militär: wir wurden durchgewunken und fertig. Und fuhren dann einfach direkt zum Toten Meer, auch noch im Westbank-Gebiet. Dort wars auch recht gut besucht, und ein knalleheißer Boden. Man kann sich den Totes-Meer-Schlamm in diversen Läden für acht Ocken das Beutelchen kaufen, oder sich reinsetzen und eine Plastikwasserflasche damit selber füllen und mitnehmen, wir fanden letzteres angemessener. Ansonsten: toll, muss ich aber nicht wirklich viel erzählen, weil an sich bekannt (tief unter NN, verliert jedes Jahr einen Meter Wasserspiegel, man kann nicht untergehen, es brennt höllisch in den Augen, wenn man Meerwasser reinkriegt usw). Und von dort weiter nach Jerusalem.

Dort waren wir praktisch nur in der Altstadt, aber ich denke, das ist nicht verkehrt, weils einfach viel zu sehen gibt und es seine Zeit braucht zum Gucken und zum Setzenlassen. Ich hatte befürchtet, dass ichs schlechter vertrage, weil ich mit größeren Mengen Glauben immer eher schlecht zurandekomme. Es ging dann aber erstaunlich gut.

Wir brauchten drei Anläufe, um auf den Tempelberg zu kommen, da die Besuchszeiten und -eingänge, nun, ich sag mal „nicht intuitiv“ waren.

Gewölbe unter der Stadt

Gewölbe unter der Stadt

An die Klagemauer (oberirdisch) kommt man gut, an die Klagemauer (unterirdisch) dann wieder etwas schwieriger, aber das kriegten wir auch hin. Was man oben sieht, ist nur ein sehr kleiner Bereich der ursprünglichen Tempel-Außenmauer, die geht – auch nach unten – noch erheblich weiter.
Konkreter: das komplette Areal außerhalb der Tempelmauer wurde irgendwann mit Gewölben angehoben, damit man leichter/quasi ebenerdig auf das Tempelbergniveau kam. Der Gedanke kam auf, dass man da einfach eine Einfahrt reinhauen müsste und dann direkt eine fertige Tiefgarage unter halb Jerusalem hätte, aber ich denke, der Denkmalschutz ist dagegen.

Jedenfalls wurde unterirdisch bis zur Tempelmauer gegraben und dort sind dann besagte Gewölbeanhebungen, Wasserversorgung und die ursprüngliche römische Straße an der Tempelmauer übereinandergestapelt.

Klagemauer, unterirdischer Teil

Klagemauer, unterirdischer Teil

Unterirdischer Gang von der Klagemauer

Unterirdischer Gang von der Klagemauer

Der Satz fiel, dass wahrscheinlich der dritte Weltkrieg ausbräche, wenn ein Durchbruch gemacht würde, aber das werde von der Mehrheit eh abgelehnt, aus verschiedenen Gründen. Einmal, weil man nicht mehr genau weiß, wo das Allerheiligste war, wo ohnehin nur der Hohepriester reindarf – sprich, der Normaljude darf nicht auf den Tempelberg, ohne sich sorgen zu müssen, dass er sich grade vollkommen blasphemisch verhält – und zum anderen, weil es einen dritten Tempel eh erst gibt, wenn der Messias kommt, und der mache grade keine Anstalten dazu. Also kann mans so lassen.

Im Zuge der diversen Versuche, auf den Tempelberg zu kommen, schauten wir dann einfach viel anderes an. Die Kirchen, Moscheen, Synagogen, Vertretungen diversester Glaubensrichtungen sind wie gesagt überall gestapelt. An jeder Ecke hat Jesus irgendwas gemacht, und entsprechend musste überall was Gedenkendes hingebaut werden.

Grabeskirche, Jerusalem

Grabeskirche, Jerusalem

Am Garten Gethsemane geht das rein platztechnisch, in der Grabeskirche wurde das ganze auf die Spitze getrieben, weil da wasweissich alles war, Grablegung, Kreuzigung, Kreuzfund, Auferstehung usw., dann sind von Kopten, Armeniern, Katholiken, Orthodoxen usw. alle möglichen Konfessionen mit eigenen Bereichen, Altären etc. vertreten und zoffen sich die ganze Zeit. Es habe Prügeleien darum gegeben, wer welchen Bereich der Kirche putzen dürfe>; wer wiederum wann die Messe halten darf, ist in schönster WG-Plan-Manier geregelt. Es sind solche Sachen, die mir ausgerechnet an der heiligsten Kirche des Christentums die Möglichkeit verschaffen, das Ganze für ausgesprochen albern zu halten, und das machte die Glaubensüberdosis dann doch sehr erträglich.

Plakat am armenischen Viertel

Plakat am armenischen Viertel

Die vier Viertel – muslimisch, christlich, jüdisch, armenisch – hatten wir dann irgendwann ausgiebig begangen mit Ausnahme des armenischen, da kam man irgendwie nicht rein, ich schwöre, wir liefen komplett außen rum und alle Tore waren zu. Nun ja.

Wir hatten das Auto in Jerusalem abgegeben, weil wir für dort und Tel Aviv wohl keines brauchten. In Israel fährt man ansonsten Bus, aber wir hatten es uns in den Kopf gesetzt, mit dem Zug von Jerusalem nach Tel Aviv zu kommen. Es gibt da eine schöne Strecke, die in einer Geschwindigkeit mit Tendenz zur Bimmelbahn gefahren wird, wir mussten aber irgendwie zum Abfahrtsbahnhof kommen und dann vom Endbahnhof zur Unterkunft.

Katze in Jerusalem, freundlicher, als sie aussieht

Katze in Jerusalem, freundlicher, als sie aussieht

Ich kriegte irgendwie die mutmaßlichen Halte- und Umsteigestellen sowie die Bustaktung raus, wir planten sicherheitshalber mit viel Puffer (knapp zwei Stunden), sahen unseren Bus auf dem Weg zur Haltestelle vorbeifahren, waren guter Dinge, weil dann wohl richtige Haltestelle und eh 12min-Taktung, und … warteten. Ne knappe Dreiviertelstunde. Dann kam der nächste, und am Umsteigehaltepunkt stiefelten wir zur anderen Haltestelle, stiegen ein und ließen uns direkt sagen, dass es der falsche Bus sei. Schnell wieder raus, andere Haltestelle, Bus kommt nicht. Taxis hielten auch nicht, an der Strecke fuhren sie nur besetzt vorbei. Als so die letzten Minuten der Kategorie „wenn er jetzt kommt, haben wir ne realistische Chance auf den Zug“ verrannen, kam dann einer der Linie, die nicht ganz bis zum Bahnhof, aber immerhin nah dran vorbei fährt. Rein, raus, hektisch zum Bf. gestiefelt, und noch ein paar Minuten Zeit. Aufatmen, Rolltreppe, Sicherheitskontrolle, auf einem Bahnhof der Größenordnung Dorf mit drei Gleisen. Ob wir Waffen dabeihätten. Ja, ein Klappmesser. Das sei im Zug nicht erlaubt, und bitte Koffer aufmachen. Als die eine Security die andere fragte, wann unser Zug fahre, kam dann innerliches Aufatmen, weil dann sollte es hinhauen. Es haute hin, das Messer wanderte in den Müll und wir auf den Bahnsteig. Die Fahrt war dann entspannt, vom Bahnhof aus beschlossen wir dann, nachdem wir eh zu früh zum Wohnungs-Checkin dran wasren, dass wir auch zu Fuß gehen und einen kleinen Imbiss nehmen konnten.

In Tel Aviv kriegten wir dann gar nichts von unserer eigentlichen Gastgeberin mit, da die grade auf USA-Reise war. Wohnung: großartig. Altstadt von Jaffa, mit Flohmarkt und Strand ums Eck.

Flohmarktviertel Tel Aviv, nachts

Flohmarktviertel Tel Aviv, nachts

Innenstadt Tel Aviv waren hingegen um die vier Kilometer Strecke, die stiefelten wir dann auch mehrmals, einmal quasi zum Gucken und dann nochmal wegen Museum. Dort findet sich auch ein größeres Wohn- und Einkaufszentrum, auf dessen Dach nach Aussage von Utopiastadt-Freunden eines der Urban Gardening-Projekten in Tel Aviv sei. Wir fuhren hoch, aber irgendwie war wohl doch nichts, oder ganz anders, als wir uns das denken.

Kürbis, von Yayoi Kusama

Kürbis, von Yayoi Kusama

Die letzten Tage waren dann teils Altstadtbummel, Museen gucken und Strand. Museen: da ist Tel Aviv wirklich gut aufgestellt, und ich hatte einen Blast from the Past im Tel Aviv Museum of Art, denn da stand folgender Kürbis.

Dieser Kürbis war Teil eines Minispiels in Peter Gabriels Realworld EVE, was ich seinerzeit sehr spannend fand. Vier Künstler werden in EVE gefeatured, im ersten Teil Yayoi Kusama, deren Kürbis ich hier betrachten konnte. Was mich weiterhin beschäftigte: es gab eine ganze Außenstelle des Museums mit fast ausschließlich Videoinstallationen. Eine davon brachte die „Jerusalemer Zustände“ mit dem Nebeneinander der verschiedenen Religionsvertreter auch ziemlich auf einen Höhepunkt: „Ishmael“ von Nira Pereg.

Ishmael, Videoinstallation, Begleittext

Ishmael, Videoinstallation, Begleittext


Typisches eBike in Jaffa

Typisches eBike in Jaffa

Was mich in Tel Aviv wirklich erstaunte: das *extrem* hohe Vorkommen von E-Bikes und E-Kickboards/Rollern. fast durchgängig kleine Modelle (an sich gefühlt nur ein Modell), das robust und günstig wirkte und mir so in .de noch nicht bewusst/gehäuft begegnete. Das Nutzungsverhalten ist ein schlichtes „man muss nicht mehr treten“, die Leute fahren die Teile als reine E-Bikes und ich sah top gepflegte Fahhrräder bis auf die Kette/Ritzel, die war verrostet und es war offenbar egal, weil überflüssig. Ich kam ins Grübeln, ob wir es hier mit den billigsubventionierten Chinabikes zu tun haben oder ob der Markt in .de und .il jeweils so unterschiedlich ist und man im hippen/reichen .de einfach keine Schnitte macht mit kleinen, günstigen Kompakt-E-Bikes, weil die keiner will.

Sing this corrosion to me. Jaffa, Hafen

Sing this corrosion to me. Jaffa, Hafen

Zum Schluss fanden wir noch eine VR-Arcade, wo wir mit Vive-Headset wahlweise fluffige Flugdrachen mit Pfeil und Bogen, wahlweise Zombies mit der guten alten Knarre töteten. VR-taugliche Kiste steht hier zuhause inzwischen rum, ich denke, Anfang nächsten Jahres kommt die Brille dazu. Und ähnlich anekdotisches ließe sich noch einiges erzählen, ich fass das nun aber lieber mal in einem Schlussfazit zusammen: es ist ein hochinteressantes und in vielerlei Hinsicht spannendes Land. Ich kann mich nicht erinnern, so „auf allen Ebenen“ verschiedenste typische „Urlaubsaspekte“ erlebt zu haben: die verschiedenen Leute, die man trifft. Geschichte, Archäologie, etc. Kunst/Kultur. Bummeln, relaxen, Sonne auf den Bauch und Seele baumeln. Große Geschichten, kleine Anekdoten. Gesellschaftliche Hintergründe, politische Situation, Alltagsleben, Augenöffner, beklemmendes und Hoffnung machendes, schönes und skurriles, es ist wirklich erstaunlich gewesen und ich bin froh, dass wir da waren.

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4 Responses to Israel: kann man hinfahren.

  1. SNAFU says:

    Ich wäre jetzt echt neidisch – flöge ich nicht übermorgen selber nach Israel. War 2014 schon mal, leider zu kurz, es gibt noch einiges nachzuholen (so bin ich zum Beispiel am Besuch des Tempelberges gescheitert, weil immer irgendwas war was mir den Zutritt verwehrte).
    Falls Du noch ein paar Geheimtipps (gerne auch zum Essen ;)) für TA und Jerusalem hast, gerne her damit. Und wo ist dieses VR-Arcade?

    • Korrupt says:

      Hehe, dann viel Spass :) Jerusalem weiss ich nicht, obs ein „Geheimtipp“ ist, aber wir sind irgendwie zwischenrein immer im österreichischen Hospiz gestrandet, weils ne superschöne Dachterrasse hat, man ein bisschen Pause von allem hat und anders als man bei anderen Lokalitäten hört, durchaus auch innerhalb der heiligen Stadt Alkohol ausgeschenkt wird. Das Essen ist halt österreichisch, aber das kann man verkraften, wenn man denn überhaupt welches will.
      Die TA-Arcade war im Hafen von Jaffa. Da sind einige Hallen umfunktioniert in Einkauf/Kunst/Whatever, aber lass mich nicht lügen, ich weiss es nicht mehr, wie die hieß. Es war jetzt auch nicht derbe höllengeil, es machte halt Spass :) Am Hafen waren wir sehr lecker und sympathisch abgerockt essen am Container und in der Altstadt im Ramesses, das hier.

      • Korrupt says:

        Nachtrag: Am Hospiz musst du unten klingeln, damit sie dich reinlassen. Wahrscheinlich ists deswegen dort auch nen Ticken ruhiger als anderswo.

  2. SNAFU says:

    Merci. Das Hospiz klingt gut, werden wir sicher mal vorbeischauen. Und nach der Arcarde halte ich morgen auch mal ausschau, wenns nach Jaffa geht.
    Grüße aus Tel Aviv!

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