Barcampruhr: Blogs, Presse und Professionssoziologie…

…irgendwie krieg ichs nicht kürzer. Im Wiki schrob ich

Blogs und Presse, journalistische und Professionsethik – warum wir einen Presserat, aber keinen Bloggerrat brauchen. Ich mag einen Kürzest-Abriss der Professionssoziologie geben und aus diesem Gesichtspunkt den Streit um Selbstkontrolle, Presserichtlinien und Verantwortung beim Bloggen und Schreiben diskutieren.

Die Präsentation liegt hier, und wers noch diskutieren mag – ich schau, dass ich morgen noch einen Slot belege, in dem dann noch ein wenig mehr Diskussion und deutlich weniger Input meinerseits ist :)
Nach der Diskussion jetzt grade nur ein, zwei Sätze zum geleit: mir geht es absolut nicht darum zu definieren, wer jetzt Blogger und wer Journalist ist, noch, was ein Blog ist und was ne Webseite mit irgend nem CMS. Es geht nur darum, dass ein Blog, das gelesen, kommentiert, referenziert usw. wird, automatisch einer Form der sozialen Kontrolle und Selbstregulierung unterliegt, die für ein Blog durchaus typisch ist iund in dieser Form beispielsweise bei einer gedruckten Zeitung oder einer TV-Sendung nicht zwangsläufig vorkommt.
(Und wenn ich damit die leidige Selbstreferenz und Blogdisserei in .de endlich begraben habe, dann kann ich mich endlich mal langsam um die Weltherrschaft kümmern…)

Kategorie: das richtige leben im falschen, ich gegen die wirklichkeit. permalink.

8 Responses to Barcampruhr: Blogs, Presse und Professionssoziologie…

  1. Pingback:PatJe.de » derWesten und Bloggerethik

  2. th says:

    Vermutlich kommt man mit den von der Professionssoziologie zur Verfügung gestellten Mitteln nicht weit bei der Entzauberung der Blogs.

    Ausserdem: eine halbwegs vernünftige Bloganalyse (eher so in Richtung klassische Bildinterpretation o.s.ä.) kenne ich gar nicht, Sie vielleicht?

  3. Pingback:Tales from the Mac Hell » Superhelden aus dem Pott…

  4. Korrupt says:

    Oh, oich denke, das geht schon. Klar, ich warte auch noch auf die sozialwissenschaftliche Dekonstruktion der Blogs und warte da sicher nicht alleine, aber machbar scheint mir das durchaus.
    Grade auch die professionssoziologie (oder vllt. allgemeiner die Berufssoziologie) hat da imo feine Werkzeuge, um da mal ein wenig zu differenzieren zu beginnen, weiter wie heute kommen wir damit sicherlich. Um ein wenig wortzuklauben: ich will da auch gar nichts „entzaubern“ :o) …das machen die Blogs gut selbst. Ich denk, das ist nur eine Sache des Blickwinkels.

  5. Pingback:Pottblog

  6. logblog says:

    Ob Blogs nun journalistisch sind und ab wann, ist doch unrelevant, es gibt immer wieder, auch aktuell, Bestrebungen, sie zu reglementieren (http://www.message-online.com/blog/2008/07/05/werden-blogger-durch-einen-kodex-gegangelt/). Regeln wird es irgendwann, vielleicht bald, geben. Entweder kommen sie von außen oder von Bloggern selbst.
    Letzteres wäre mir lieber…

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