re-publica: Videoblogger in Drittweltländern

Ich bin grade leicht begeistert. In die Feministenrunde konnte ich wider Erwarten doch nicht rein, mit meinem y-Chromosom, bin inzwischen gottfroh drüber und seh grade das Panel zu Videoblogging in Krisenregionen und Ländern der Dritten Welt. Und bin wirklich beeindruckt, was da passiert und was das für eine neue Macht, neue Partizipationsmöglichkeit, neue Stärkung der Bürgerrechte bedeutet. Und auf welchem Level, unter welchen Umständen hier Leute Grossartiges leisten.
Und irgendwie fühle ich mich grade in meiner Ansicht bestärkt: das beste, was Blogs passieren kann ist, wenn sie diese leidige Selbstbezüglichkeit endlich mal abschalten, die ganzen Deppen endlich mal ignorieren, die sich einen aufs Grundsatzdissen runterholen, die ganze Bloggerei über die Bloggerei endlich mal bleibenlassen und verdammt noch mal was machen. War witzigerweise auch gestern bei Anne schon der große Augenöffner – da ist jemand mit was zu sagen, mit einer Geschichte, die erzählt gehört, und sie wird erzählt, und es ist so gut und richtig wie nur was.
Wobei ich zugeben muss: es ist diesbezüglich kein Vergleich zum letzten Jahr. Klar, wenn ich wo reinkomme und so bei den Schlussworten des letzten Themas wird gesagt, dass das jetzt ein wenig schade war, was die Metadiskussion an Zeit gebraucht hat, dann denk ich mir auch meinen Teil und frag mich, wen die ganzen Metadisser eigentlich noch interessieren.
Grmpf, ich muss mich grade an die eigene Nase fassen. Von daher: Das der Programmpunkt, ich weiss grade nicht, wo gesammelt wird, wo es die Streams gibt, aber angucken, inspirieren lassen, pushen, selbermachen. Meinen Respekt und Danke fürs Einladen der Referenten.

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