Piraten und Knochenmarkspender…

…felsen die Hütte wie in alten Zeiten. Ernsthaft, fast nichts ist so cool wie Pirat zu sein. Knochenmarkspenden scheint auf den ersten Blick vielleicht nicht genauso klasse wie die Piraterie, aber das ist wie gesagt nur auf den ersten Blick so. Daher kurz der Disclaimer, dieser Blogeintrag mutiert irgendwann auf halber Strecke zu einer Werbeaktion für die DKMS.

Die Piraterie soll ja, gewissen Propagandisten zufolge, gar schrecklich sein. Und historisch betrachtet war sies auch, nix von wegen Ehre und Schätze und hastenichtgesehen, aber das hat Johnny Depp ja korrigiert. Außerdem hatte die Piraterie ja damals oft genug höchstköniglichen Segen, und dann ist ja eh alles im Butter.

Dass es heute so wenig Piraten gibt, ist ein wahrer Jammer, und außerdem einer der Hauptgründe für den Treibhauseffekt. Glücklicherweise gibt es auch heute noch tapfere Freibeuter und Korsaren, die wacker die schwarze Flagge hissen und die Totenschädel flattern lassen.

Warum ich dadrauf komme? Nun, ich war ein Wochenende bei Muttern, und da kommt immer noch – sehr sporadisch, aber sie kommt – Post für mich an. Diesmal war einer der Briefe von der DKMS, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, bei der ließ ich mich vor Jahren mal in Tübingen typisieren.

Nun, die wirbt mit der „Suche nach dem Schatz des Lebens“ und gibt nun auch Gelegenheit, „Flagge zu zeigen“. Mit eben jenem piratigen Flaggenemblem als Anstecker, und ich finds fein.
Emblem der DKMS, leicht piratig

Weshalb ich eben mal wieder dafür werbe: lasst euch typisieren, wie und wo das geht, ist auf www.dkms.de zu lesen. Die Leute dort sind dick engagiert und retten gelegentlich ein paar Leben. So, Ende der Mutation des Blogartikels, aber wie gesagt, DKMS, fein, gut, sinnvoll, hingehen.

Dass sie aber, wie gesagt, auf den Piratenzug, naja, metaphorisch besser vielleicht aufs Piratenschiff gesprungen sind, das erfreut mein Herz. Piraten sind prima. Ich denk, die Antipropaganda im Urheberrechtsbereich ist immer noch schwerpunktmäßig auf die „Raubkopierer“ ausgerichtet, wenns weniger gestelzt oder kurz und griffig sein soll, ist aber gern von der Piraterie die Rede, und irgendwie freut mich das immer, weil Piraten sind kühl. Und sie sehen klasse aus und haben prima Sex. Natürlich nur die linken Piraten. Wer Rechtsrock mordkopiert, hat kleine Genitalien, sieht scheiße aus und riecht unangenehm, da nützt selbstverständlich auch das schönste Rumpiratisieren nichts mehr. Wer den Dreck kauft, natürlich auch, aber ich schweife ab. Außerdem hab ich ja auch alles zu der Sache gesagt, was ich loswerden wollte. Ich hab noch ein paar Sachen, aber sorry, ihr wisst ja, wies ist, wenn man vier Tage offline war. Eins nach dem anderen,.

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6 Responses to Piraten und Knochenmarkspender…

  1. Dingsda says:

    Vor 2 Wochen typisieren lassen. Der erste und hoffentlich letzte Abstrich in meinem Leben. Drauf gekommen bin ich erst durch einen tollen Post im G:B. Vielleicht zahlt sichs ja mal aus…

  2. Korrupt says:

    Aeh. Bei mir lief das ueber eine vollkommen simple Blutentnahme. Welchen Sinn ein Abstrich da macht, erschliesst sich mir auch nicht so recht zur Gewebetypisierung…

  3. Dingsda says:

    Hmm, du bist ja auch ein alter Knochen. (Wangen)Abstrich ist wohl ein recht neues Verfahren zur Gewebstypisierung. Für die meisten wohl angenehmer als Blutabnahme und afaik auch günstiger und so.

  4. st. says:

    vorgestern noch wollte ich dich lauthals bestätigen, nämlich dass eine blutabnahme natürlich keinen abstrich benötigt.

    heute bin ich froh, dass ich mich zurückgehalten habe. sonst wär ich ja jetzt auch ein alter knochen. puh.

  5. hamsterbacke says:

    schade das ich als homo nicht spenden dürfte. zähle leider zu einer risikogruppe.
    ja. ist so.

  6. Pingback:DKMS-Info zu Knochenmarkspende, DNA-Proben und Daten-Begehrlichkeiten | Tales from the Mac Hell

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