Theorie zur Bevorzugte-Quelle-auf-Google – Buttoninflation

Kurzer Einwurf aus der „Ruppsel stellt haltlose SEO-Theorien in den Raum“-Ecke. Überall sieht man sie, heise, Golem, Spiegel…

heise, selbstverständlich...

heise, selbstverständlich…

Winfuture, wie kanns auch anders sein...

Winfuture, wie kanns auch anders sein

...und Golem....

…und Golem….

Spiegel, dezent...

Spiegel, dezent…

Chip, natürlich etwas fetter

Chip, natürlich etwas fetter

…im JohnMu-Durchlauferhitzer macht man bereits Werbung, weil hey, „Laut Google ist die Wahrscheinlichkeit für einen Klick doppelt so hoch, wenn ein Nutzer eine Quelle als Preferred Source ausgewählt hat“, geilomat!, meedia versucht sich ein wenig in Differenzierung, „Empfehlungsalgorithmen“, yaddayadda, zusätzliche Reichweite für Verlage, und, hihi, „KI-generierter Audioformate“, neuer Zugang zu Lesern, aber, oweh, „zentrale Abhängigkeit“…. schon alles sehr kompliziert, muss man abwägen, was wurde sich da wohl von wem dabei gedacht und warum?

Ambivalent, ambivalent.

Ambivalent, ambivalent.

Kurz die Sachlage, basierend auf einer Latte persönlicher Experimentiererei:

– Rankings von „bevorzugten Quellen“ in der persönlichen organischen Suche werden geboostet und
– sie werden massiv häufiger in passenden KI-Antworten verwendet und zitiert.

Schön? Schön. Klar, will man haben. Ist das ein netter, neuer Versuch von Google, sich bei den vielgerupften Verlagen einzuschleimen, nachdem man ihren Content klaut und in Gemini-Output verwurstet? Tja. Damit zu meiner (streitbaren) These:

Das ist weder ein Zugeständnis an die Nutzer noch eine großzügige Geste an die Verlage. Es geht einzig und allein darum, dass die Faschos mit faschogerechtem Content versorgt werden können und der Konzern sich dabei nobel aus der ganzen Diskussion um die „woken KIs mit dieser ekelhaften Bevorzugung von Fakten“ oder aus Haftungsfragen wegen hatespeech etc. raushalten kann.

Wenn die KI zum prophylaktischen Verbrennen größerer Bevölkerungsgruppen rät, sollte das im Zweifel nicht an der KI liegen, sondern eben an den unverantwortlichen Quellenvorlieben der anfragenden Personen, die sich im Übrigen wieder ihre MAGA/Foxnews/AfDeppen-Traumwelt zurechtklicken und aus den Nazibars von X und truth.social wieder in eine Naziwelt der Suchmaschine/beim KI-Agenten ihrer Wahl hinaustreten können, ohne von lästiger Realität behelligt zu werden.

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Widerspruch, Hoffnung, whatever immer gerne, allein, nun ja.

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