Das Internet macht nicht dumm, sondern normal

Ich versuch mich mal wieder ein wenig in ner essayistischen Betrachtung des Internet und einiger gern gemachter Vorwürfe. Schreiben wollt ich das schon länger, und nach der faz-Geschichte seh ich, es ist notwendig. Achtung, lang.

Kurz zum Einstieg: dass das Netz verblödet, ist eine These, die so alt ist wie das Netz selber. Weiter isoliert es, eignet sich nicht zum Lernen, ist nichts für kleine Kinder und macht überhaupt weder die Welt noch die Menschen zwangsläufig besser, nur weil es da ist. Dazu gibts umfassende Literatur besserer und mäßigerer Qualität, hier vor Ort steht insbesondere Clifford Stoll rum und Hartmut von Hentig, letzterer lohnt im Unterschied zu Stoll sogar der Lektüre. Namedropping nur zum Kurznachweis, dass ich ungefähr weiß, um was es geht.

Die faz wiederum reproduziert in ihrem „Macht das Internet dumm?“-Artikel die Ansichten von Nicholas Carr, der insbesondere die mäßig originelle These vertritt, dass das Netz zum Lesen kurzer Texte, Abstracts, Zusammenfassungen und sonstiger Infoschnipsel verleite, damit intensive Netznutzer zwangsläufig unfähig werden zum Erfassen längerer und komplexerer Texte. Der originelle Aspekt seiner meiner Ansicht nach blödsinnigen These: Das Netz verblödet nicht durch irgendwelche inhaltlichen Mängel oder das fehlende Niveau der meisten Inhalte, noch durch Isolation oder die alten RL/VL-Geschichten, sondern insbesondere durch die bevorzugte Form, und in der Tat wissen wir seit irgendwelchen HTML-Lehrbüchern der 90er zum Thema „Meine erste Homepage“, dass die Netzleser kurze, stark gegliederte und intensiv verüberschriftete und verschlagwortete Texte lieben und Textwüsten wegklicken. Das halte ich für bemerkenswert, aber ebenso für ein recht allgegenwärtiges Phänomen. Auch in Buchform les ich klar strukturierte Texte lieber als ne Bleiwüste, und vermutlich ist an der netzspezifischen Ausprägung der allgemeinen Überstrukturierung der Röhrenmonitor schuld, an dem sich so schlecht längere Texte lesen ließen. Irgendwann ist ein TFT so kontrastreich und fein aufgelöst wie eine bedruckte Seite Papier, dann wird auch in Bezug darauf alles gut. Also, knicken wir auch die originelleren Aspekte Carrs.

Carr wird mit seinen weniger originellen Ansichten bereits in der faz aufs allerliebste zerlegt, insofern spare ich mir das und nehm die ganze Debatte nur als Aufhänger für eine andere, starke These, die ich in Bezug aufs Netz vertrete und die ich aus Gründen der Überstrukturierung hier nochmal explizit festnageln will:

Das Internet macht nicht dumm, sondern normal.

Was meine ich (hihi, ausgerechnet ich) mit normal? Nicht „Normalität“ in dem Sinn, dass allgemein geteilte Ansichten auch im Netz geteilt werden. Ich meine eine Rückversicherung der eigenen Normalität. Im Netz wird jede Frage, die mit „Bin ich eigentlich der einzige, der…“ beginnt, zwangsläufig mit „Nein“ beantwortet. Das ist ein Prozess der Normalisierung. Diese Gesetzmäßigkeit nennt sich Ugols Law und wurde meines Wissens nach zuerst in der Newsgroup alt.sex.bondage formuliert, gilt jedoch universal und nicht nur in Bezug auf einige der ausgefalleneren Spielarten der Sexualität. Erster Teil meiner starken These:

Ugols Law gilt für einen großen Teil sämtlicher Netzkommunikation und ist ihr bewusster oder unbewusster Hintergrund. Neben dem Wunsch nach Information besteht ein großer Anteil der Motivation zur Netzkommunikation, sich der eigenen Normalität dahingehend zu versichern, dass man nicht der einzige ist, der Problem X, Ansicht Y oder die Frage Z mit sich herumschleppt. Dieser Aspekt ist möglicherweise wichtiger für den Kommunizierenden als eine tatsächliche Lösung X, Gegenansicht Y oder Antwort Z.

Wer ein Problem mit dem WordPress2.6-Update hat, liest und schreibt im Netz dazu. Warum? Die erste Antwort liegt auf der Hand: um sein WordPress2.6-Updateproblem zu lösen und Hilfe zu bekommen. Warum aber noch? Um sich der eigenen Normalität zu versichern. Wie funktioniert das? Über die todsicher folgende Rückversicherung, dass man nicht der einzige ist, der das Problem hat, dass auch andere vor diesem Problem standen, dass man nicht dümmer als der Rest der Welt und nicht der einzige WP-Updateunfähige auf dem Planeten ist. Man will schlicht und ergreifend nicht allein sein mit der Scheisse und man ists, dem Netz sei dank, auch niemals.

Was in Bezug auf WP trivial scheint, kann in anderen Kontexten durchaus existenziell werden (naheliegend: Selbsthilfe im Netz. So ein Gedankengang hatte seinerzeit zur Gründung der aknetherapie.de geführt). Diese „Rückversicherung der eigenen Normalität“ geschieht in Bezug auf alle Themen, von alltäglich über speziell oder exotisch bis sonstwohinaus – Geschichten wie WP-Updates, die SPD scheiße finden oder sich für brasilianische Schwanzlurche interessieren. Sie geschieht auch in Kontexten, die existenziell und/oder gesellschaftlich weniger akzeptiert sind, und beispielsweise für nen Schwulen in der bayrischen Provinz mag das Netz eine ganz andere Rolle spielen als Medium zur Rückversicherung der eigenen Normalität, als für einen WordPressuser mit zerschossenem Update. Beim bayrischen Provinzschwulen wird auch klar, dass der Aspekt der *Informationsvermittlung* viel weiter gefasst werden muss als gemeinhin gedacht wird, will man das Netz als Informationsmedium betrachten. Dem geht es nämlich nicht um die konkreten „Informationen“, die er in einschlägigen Chats und Foren findet, was nun der angesagteste Club in München ist und warum man die Stilettos wieder in Lack trägt. Es geht um den Kontext, die Vermittlung, dass man trotz des RL-Umfelds, das Anderes suggeriert, Teil einer „Normalität“ ist.

Rekurs auf die Haupthese. Das Netz macht nicht dumm, sondern normal. Wer das Netz als Informationsquelle betrachtet wie es beispielsweise auch eine Bibliothek ist, wird zwangsläufig in Tränen ausbrechen, wenn er sich ein Dutzend Myspace-Seiten von ritzenden Kiddies ansieht und dabei denkt, dass in einschlägigen Lehrbüchern zur „Psychologie der Adoleszenz“ korrektere Informationen zu finden sind. Er sitzt dabei aber dem Denkfehler auf, das Netz als Wissensquelle zu betrachten und davon auszugehen, dass alle anderen das auch tun. Sie tun es aber eben nicht. Sie betrachten das Netz als ein Medium, welches in erster Linie dazu dient, sich der eigenen Normalität zu versichern. Es geht nicht drum, ob längs oder quer übers Handgelenk ritzen jetzt richtig oder falsch ist, es geht vor allem anderen darum, sich zu vergewissern, dass sich andere auch solche Gedanken machen, man demnach nicht der einzige ist usw.

Diese These halte ich für *extrem* universell anwendbar. Obs nun um Emokids geht, Politblogger, Free-BSD-Fans, Singlechats, die Last-FM-Gruppe „Ich höre intellektuellere Musik als meine Peergroup und werde deswegen ausgegrenzt“ oder der virtuelle Freundeskreis der brasilianischen Schwanzlurche. Überall spielt der Aspekt „Es gibt auch andere, die…“ eine große bis sehr große Rolle und ist der Zweck hinter einem großen Teil der Kommunikation.

Noch ein Aspekt: Instant Gratification

Was das Netz in Sachen „Schaffung von Normalität“ so unschlagbar gut macht, ist das rasant schnelle Feedback, das es liefern kann. Daher wird es auch bevorzugt für eben diese Schaffung genutzt. Einfaches Gedankenexperiment mit dem bereits gequälten WP2.6-Updateproblem. Wenn man bei so einer Problemlage versucht, außerhalb des Internet eine „Du bist nicht allein!“-Botschaft zur seelisch-moralischen Kräftigung zu kriegen, wird man entweder scheitern oder einen recht speziellen Freundeskreis haben. Selbst mit so einem Allerweltsproblem wie „Ich find die SPD scheiße“ kann man nicht immer allen kommen. Man kann sich mit einem entsprechenden Schild in die Fußgängerzone stellen und vermutlich die eine oder andere Diskussion führen, oder das eine oder andere Schulterklopfen kriegen, aber seien wir ehrlich: im Netz kann man das leichter haben.

(Man kann natürlich auch mit einem „Das WordPress 2.6-Upgrade kotzt mich an!“-Schild in die Fußgängerzone stehen. Ich versuche mir gerade die Resultate vorzustellen und scheitere, was mich zugegebenermaßen neugierig macht. Aber bleiben wir dabei: auch in diesem Fall hat man im Netz größere Aussichten, sich der eigenen *Normalität* zu versichern, in der Fußgängerzone wird das nicht hinhauen.)

Fazit

Wenn das Netz dahingehend analysiert wird, ob Textinhalte oder vorherrschende Textformen nun bildenden, verdummenden oder sonstigen Einfluss haben, wird allzu gerne stillschweigend vorausgesetzt, dass alle Netzinhalte in irgend einer Form „klassische“ Inhalte ersetzen oder mehr oder weniger stellvertreten – ein Blog eben ein Magazin, eine thematische Webseite eine Buchpublikation usw., diese Metaphern hauen mehr oder weniger gut hin, gemein ist ihnen jedoch, dass der Aspekt der *Wissensvermittlung* betont und aufs Netz übertragen wird.

Daraus leitet sich der Fehler her, den schon Stoll und Hentig und vor ihnen der unsägliche Neil Postman machten: man führt den Nachweis, ein Medium sei scheiße, indem man ihm unterstellt, etwas leisten zu wollen, was es nicht leisten kann. Anschließend konstatiert man das Scheitern und hatte natürlich recht. Insbesondere in Stolls „Logout“ ist diese (imo selten dämliche) Argumentation in Reinkultur zu finden: Stoll unterstellt, dass das Netz Kindererziehung, Schule, Sozialkontakte im RL, andere Aktivitäten im RL bis hin zum Waldspaziergang ersetzen soll und stellt fest, dass es das nicht kann. Daher sind Computer und Internet nichts für Kinder. Dass außer ihm kaum jemand auf die dämliche Idee kommen wird, einem Kind eine DVD-ROM in die Hand zu drücken, statt einen Waldspaziergang zu machen und dabei zu denken, das Ergebnis sei dasselbe, lässt man gepflegt unter den Tisch fallen.

Ebenso scheitert man automatisch, wenn man unterstellt, dass Netzinhalte ihrem Zweck nach immer genuin der Wissensvermittlung dienen. Sie tun es in den seltensten Fällen, in der Regel dienen sie allererst zur Herstellung von Normalität. Wer in den Knuddelschat geht und sich hinterher beschwert, dass er nichts gelernt hat, ist dumm. Er stieß auf eine Normalitätsherstellung, die nicht die seine war. Its as easy as that.

Weiterführende Fragestellung

Viel interessanter für „Netzkritiker“ halte ich die Fragestellung, inwieweit diese allverfügbare Herstellung von Normalität Folgen haben könnte. Zwei Ansätze:

– „Netznormalität“

Elemente der Netzkultur (=akzeptierte Elemente einer weit geteilten Netznormalität) werden Alltagskultur (=Normalität) auch außerhalb des Netzes. Die Bewertung überlasse ich anderen. Kulturpessimisten werden befürchten, dass die Kiddies auf der Strasse auch nur noch „lol“ sagen statt zu lachen und sonst wird ihnen nichts zum Thema einfallen, ich werf einfach mal die Keule Comic und behaupte, die Comickultur ist trotz aller Schmutz/Schund-Apologeten auch über das „Klatsch Klatsch“ der Donaldisten hinaus durchaus eine Bereicherung der Alltagskultur geworden.

– Sehr spezifische Normalitäten

Wer sich extrem für die brasilianischen Schwanzlurche interessiert, dem dürfte früher wie heute leicht der Ruf eines Sonderlings anhaften. Da der Lurchfreund heute aber nicht nur seine RL-Bezugspersonen hat, die seine Marotte eben als Marotte betrachten, sondern mit einem weiteren Lurchfreund in Australien und deren zwei in den USA in Korrespondenz steht, empfindet er selber die Marotte nicht mehr in dem Maß als solche, wie er es ohne die Herstellung der Normalität im Netz getan hätte. Ich vermute, dass sich in diesen Kontexten Aspekte finden lassen, die für den Lurchfreund wie auch sein RL-Umfeld durchaus bereichernd wirken können, ich halte auch Szenarien für möglich, wo die Herstellung der „Netznormalität“ Probleme schaffen und vergrößern kann.

Wie gesagt, das sind Fragen, die ich spannend finde. Die Stolls und Carrs dieser Welt haben sich bislang meines Wissens nach nicht an deren Bearbeitung gemacht, also, wer noch ein Magisterthema sucht, macht mal hinne und sagt anschließend Bescheid, ich les gern gegen.

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11 Responses to Das Internet macht nicht dumm, sondern normal

  1. madchiq says:

    Puh, na klar… und das am Sonntag nachmittag.
    Das ein geeigneteres Theoriekonzept hermuss, als die erwaehnten ist klar. Finde es immer wieder erschreckend, wie wenig nuetzliche Literatur bekannt und auf dem „Markt“ ist und wie im Gegenteil vielfaeltigste, bewahrende Kreuzritter (mehr oder weniger charismatische) Bloedheiten von sich geben.
    Bin mir allerdings nicht so sicher, ob es mit „Normen“-Schaffung klappt. Vielmehr moechte ich dieser These ein wenig ihren Stellenwert nehmen, auch wenn mir einige damit verknuepfte Aspekte ganz brauchbar scheinen. (Bspw. das Internet ein identitaetsstiftendes und durchaus auch Normen schaffendes Medium ist, welches mit klassischen Kategorien nur schwer erfasst, beschrieben und bewertet werden kann.)
    Die Debatte ueber medial vermittelten Normen selbst gab es meines Wissens nach mit jedem neuen Medium (Buecherdruck, Videos, …) ist insofern nicht neu und stark, sondern im Gegenteil, bereits vielfach bruechig. Auch wenn sich durchaus neue Dimensionen aufmachen.

    Mir fehlt – in dem Bewusstsein, dasss es eine essayistische Form ist und Du deswegen mit eben den beliebten populaerpsychologischen Selbsterfahrungen in vergnueglicher Huelle und Fuelle dezent pamphletisierst ^^ – beim ersten Drueberlesen folgendes:

    Du scheinst von einer doch sehr spezifischen Netznutzung mit einer damit verknuepften Allgegenwaertigkeit, ja fast einem Allmachtskonzept aus. Was ist mit Menschen, die diese Sozialisierung nicht (so) erleben (koennen)?
    Und konsequenter muesste eigentlich der Spiess auch herumgedreht und die „Ziele“ des Internets (bzw. der Betreibenden und Derjenigen, die es dann letztlich benutzen) definitiv genauer angeschaut werden (koennen)… was mit den bisherigen medienwissenschaftlichen Ansaetzen die mir bekannt sind schlicht extrem schwer moeglich ist.
    Zu dem Punkt zusaetzlich: Was nicht im Netz steht gibt es folglich nicht oder nur so wie auf den googleverlesenen „Top 10“-Seiten? ;)

    Weiter: Normalisierung versus Individualisierung. Sicherlich bist Du hier eine Meta drueber, aber ich bin mir sicher, dass alleine auf dem Hintergrund der Identitaetsbildung Deine angesprochenen Beispiele (WP-Use, Homosexualitaet) nicht miteinander verglichen werden koennen – oder gar sollten.
    Was mir dabei konkreter floeten geht, auch wenn Du das durchaus mit versuchst anzusprechen, ist bspw. eben das Andocken am (auch hier wieder internetlosen?) Alltag, der Blick auf die Spannungsfelder Komplexitaet und Vereinfachung, Beschleunigung und Zeitfresser – und letztlich auch problematischere, pathologisierte Prozesse wie Verdraengungsmechanismen und Suchtverhalten – die natuerlich in gewisser Weise ihrerseits auch wieder „normal“ sein koennen.

    Ansonsten, bist Du durch die Arbeiten an irgendwelchen Gulli-Kriegen auf den Geschmack gekommen? Faend ich grossartig!

  2. Korrupt says:

    Joh, Sonntagnachmittag, daher auch nur noch auf die Schnelle zwei Sachen, die vielleicht zu ein, zwei deiner Fragen/Gedanken passen.

    „Starke These“ meine ich nicht im Sinn von „toll, neu und revolutionaer“, sondern im Sinn von „ich spitz jetzt ein wenig weiter zu als noetig, deswegen wird die These in ihrer Reichweite maechtiger, aber auch angreifbarer. Ich hab aber keine Lust auf schwaechere, weniger angreifbare Thesen, die dann immer mit x Einschraenkungen kommen a la ‚Ich rede jetzt nur von der typischen Netznutzung 16-30jaehriger maennlicher Weisser unter Ausschluss spezifischer Nutzungsweisen wie Ebay und Email‘.“

    Mir geht es weniger um Identitaetsbildung bzw. nicht nur, sondern eher um Selbstvergewisserung. Eher soziologisch als paedagogisch :) Und klar gehe ich da von spezifischen Netznutzungen aus, aber ich denke, auch und grade von denen, die in den Texten, gegen die ich polemisiere, in der regel vorausgesetzt werden – der Beschaeftigung mit *netztypischen* Texten, die in der Regel persoenlich, nicht unbedingt korrekt und ohne Anspruch an Anschlussfaehigkeit in „etablierten“ Systemen wie Wissenschaft, Kunst oder Journalismus geschrieben sind.

    Da fallen natuerlich viele Nutzungsweisen raus, das ist mir auch klar. Ich halte aber, um beim beispiel zu bleiben, eBay fuer nichts strukturell neues. Zwischen eBay und einer beliebigen Secondhandmarkt-Zeitschrift erkenne ich allenfalls einen Unterschied in der Groessenordnung, gesellschaftlich oder medial neues passiert da aber nichts. Insofern: mir geht es natuerlich um die *netzspezifischen*, neu mit dem Netz entstandenen und ohne das Netz nicht denkbaren Kommunikationen. Wenn die Internetnutzer nichts anderes machen als Zeug bei eBay verticken und anbieten und nebenher noch drei Mails schreiben, dann brauchen wir uns ueberhaupt nicht unter einer soziologischen Perspektive ueber das Netz unterhalten, weils schlicht nichts neues ist. Denn Stoll, Carr und wie sie alle hiessen, schreiben ja nicht ueber die Gefahren des „Sperrmuell“ in Verbindung mit der Deutschen Post AG, sondern eben ueber „das Internet“.

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